Doris, Peter und die dicken Brummer (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 13.01.2018, 13:28 (vor 673 Tagen) @ KlaKla

Die Mitgliedschaften in den unterschiedlichsten Vereinen sind dabei sehr vorteilhaft und werden von ihnen ausgiebig genutzt.

Eigentlich ist es schade um die Hensingers. So viel Engagement! Leider setzten die beiden von Anfang an wegen ihrer Selbstbetroffenheit auf ein Pferd mit nur drei Beinen und versuchen nun seit zehn Jahren, dem Dauerverlierer irgendwie zum vierten Bein zu verhelfen. Das ist nicht so ganz unähnlich der Frühgeschichte des IZgMF. Allerdings haben wir im Laufe der Zeit erkannt, dass unser Gaul nicht gewinnen kann. Nicht nur wegen der drei Beine, sondern weil er die Bahn in falscher Richtung entlang rennt und in Wahrheit ein verkleideter Rehpinscher ist. Nach etwa vier Jahren unter Mobilfunkgegnern zogen wir deshalb die Reißleine, die Hensingers sind jetzt im elften Jahr und noch immer im freien Fall. Vielleicht ändert sich etwas, wenn 2020 in Stuttgart der Sendemast abgebaut wird, der die Hensingers aus der Flasche holte. Dann entfällt die Selbstbetroffenheit, die den Blick auf die Realität gerne verstellt. Viel Hoffnung auf Einhalt habe ich jedoch nicht, zu groß sind die persönlichen immateriellen Vorteile, die sie im Kampf gegen Mobilfunk schon gekostet haben.

Doch zurück zu den "Trittbrettfahrern", die mMn in deinem Posting als solche nicht so recht erkennbar sind. Deshalb hier der Versuch, deutlicher zu machen, dass die Trittbretter an den Zügen SÖS und BUND befestigt sind. Man könnte auch sagen, die beiden suchen den Schutz und die Schlagkraft dickerer Brummer. Das ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, ginge es dabei um eine gute Sache und nicht um hanebüchen begründete Panikmache.

Frau Hensinger ist SÖS-Mitglied und strebt eine politische Karriere an. Ihre Teilnahme am "Neujahrsempfang" der SÖS vor "großem" Publikum ließ sich daher nicht verhindern.

Doris Hensinger weist in Ihrer Rede auf eine Grenzwertforderung des BUND hin, als wäre diese Forderung nicht willkürlich gestellt, sondern wissenschaftlich begründbar. Damit schließt sie einen Kreis. Denn ihr Gatte Peter ist im BUND Mitglied und dort auch als Mobilfunkgegner aktiv. So verweist Doris im Grunde also nur auf ihren Peter. Das ist Vetternwirtschaft unter Eheleuten. Und damit das nicht so auffällt, heißt der Peter bei ihr nicht Peter, sondern BUND. Die von Peter/BUND/Doris geforderten 1 µW/m² liegen bis zu 10-millionenmal unter den geltenden wissenschaftlich begründbaren Grenzwerten. Sie helfen mit dieser absurden Forderung niemandem, abgesehen von den Branchen, die mit der Angst vor Funkwellen gut im Geschäft sind. Ich sehe daher Peter/BUND/Doris als skrupellose Lobbyisten dieser Branchen. Skrupellos deshalb, weil sie es mMn billigend in kauf nehmen, dass Menschen durch ihre Panikmache zu irrationalen Handlungen verleitet werden oder infolge ständiger Angst (z.B. Blick auf den Sendemasten nebenan) tatsächlich krank werden. Nicht einmal der tragische Selbstmord eines überzeugten Elektrosensiblen bewirkte bei ihnen ein nachdenkliches Innehalten. Welcher Anti-Mobilfunk-Hetzer Pfarrer H. persönlich auf dem Gewissen hat wird sich nicht mehr klären lassen, für mich tragen alle eine Mitschuld, die über Jahre hinweg unqualifiziert gegen Mobilfunk hetzten und von ihm wahrgenommen werden konnten.

Hintergrund
Verbrieftes Recht, öffentlich Stuss behaupten zu dürfen

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BUND, Vetternwirtschaft, Hensinger, Verein, Selbstdarsteller, Trittbrett, Bühne, SOES


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