AefU ohne Google machtlos (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 17.06.2016, 11:07 (vor 1221 Tagen) @ H. Lamarr

Konkret empfiehlt das BMG, zusätzlich zu den international gültigen Grenzwerten, zum Schutz der Bevölkerung ...

Diese filigrane Desinformation, welche die AefU in ihrer Medienmitteilung den Lesern nebenbei unterschieben, habe ich doch glatt überlesen :no:.

Um eher Belangloses an eine große Glocke hängen zu können, bedienen sich die Ärzte des gleichen Tricks wie der Verein Umweltinstitut München: Sie legen dem BMG (Bundesministerium für Gesundheit, Österreich) etwas in den Mund legen, was nicht das BMG, sondern dessen unverbindlich beratender OSR (Oberster Sanitätsrat) gesagt hat. Details dazu finden sich hier. Um die Verdrehung deutlicher zu machen eine Analogie aus Deutschland: Wenn die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) einen Standpunkt erarbeitet und publiziert, ist dies noch immer der Standpunkt der SSK und nicht des Umwelt-Bundesministeriums, nur weil die SSK beratend für dieses Ministerium tätig ist.

Da die geschickte Vertauschung von BMG und OSR nur selten praktiziert wird und erst kürzlich vom IZgMF thematisiert wurde, sehe ich mich in meiner Einschätzung bestätigt: Die AeFU googeln sich ihr "Wissen" über Mobilfunk-Sachfragen wahllos im www zusammen – notfalls auch beim IZgMF.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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