Im Tal der Strahlungslosen: 28 Nationalräte aufseiten von HUJ (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 13.06.2016, 17:55 (vor 1522 Tagen) @ H. Lamarr

Am 16. Januar 2016 machte Stefan Ehrbar seiner Meinung über die Mobilfunkdebatte in der Schweiz Luft und schrieb:

Im luzernischen Ebersecken gibt es 400 Einwohner, einen Seilziehverein und keinen Handy-Empfang. Die mobile Enthaltsamkeit ist nicht ganz freiwillig: Zuerst fand sich jahrelang kein Antennenstandort, dann verbot ein Gericht eine eher halbschöne 25-Meter-Antenne.

Ob die Einwohner glücklicher oder gesünder leben als der Rest der Schweiz, ist nicht übermittelt. Und doch könnte der Ort zum Trendsetter werden. 28 Nationalräte misstrauen der Wissenschaft und den Behörden, die sich mit Handy-Strahlung befassen. Sie fordern ein grosses Forschungsprojekt. Kernstück: Eine strahlungsfreie Zone für «elektrisch Hypersensible», in der erforscht werden soll, ob die Sensiblen in ihr wieder beschwerdefrei leben können. Als «umgekehrten Weg» bezeichnen das die Motionäre. Dabei sollen auch «nicht messbare Veränderungen» berücksichtigt werden. Bei dieser Untersuchungsanlage darf getrost bezweifelt werden, dass wissenschaftlich verwertbare Resultate herausschauen. mehr ...

Kommentar: Eingestellt habe ich den Text hier wegen der 28 Nationalräte, die anscheinend irgendeine Affinität zu Elektrosmog haben. Diese 28 dürften an diesem Donnerstag potenziell gegen eine Aufgabe des Schweizer Vorsorgewerts stimmen. Aber: Der Nationalrat, das Parlament der Schweizer, hat 200 Mitglieder. Da ist noch viel Luft drin.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Enthaltsamkeit


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