Zusammenhang Ritalin und Mobilfunkverträge (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Freitag, 04.04.2014, 13:13 (vor 3106 Tagen) @ H. Lamarr

Eine der Lieblingshypothesen der vereinigten Mobilfunkgegner: Kinder werden wegen EMF-Einwirkung zu hyperaktiv zappeligen Nervensägen, und müssten deshalb mit Ritalin ruhig gestellt werden.

Die Mobilfunkversorgung wird Jahr für Jahr besser, die Nutzungsdauer von Smartphones nimmt zu. Bislang konnten Mobilfunkgegner auf die Parallellität der Trends verweisen: Je mehr Funk, desto mehr Ritalin wurde verschrieben. Doch damit ist jetzt Schluss. Erstmals seit 20 Jahren wurde 2013 weniger Ritalin verbraucht als im Vorjahr. Der Konsum der Arznei mit dem Wirkstoff Methylphenidat hatte sich in den zehn Jahren zuvor verdreifacht, schreibt Spiegel online.

Und nun, Frau W.?

Zur Ehrenrettung von Frau W. sollte man betonen, dass der "Zusammenhang" auf den ersten Blick schon frappierend ist. Das mit den Störchen und den Geburten ist dagegen vergleichsweise harmlos. Wenn Laien hier einen ursächlichen Zusammenhang sehen wollen, kann man ihnen das durchaus nicht verübeln.

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Ich habe die Bilder aus den entsprechenden Quellen einfach übereinandergelegt.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Nutzungsdauer, Kausalzusammenhang


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