Idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit (Forschung)

KlaKla, Sonntag, 30.06.2013, 09:37 (vor 2359 Tagen) @ Dr. Ratto

Taking refuge from modernity: 21st century hermits.

Idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit, wie "Multiple Chemical Sensitivity" und "Elektrosensibilität" (EHS) kann die Lebensqualität Betroffener stark beeinflussen so heißt es. Ein Anteil von schwer betroffenen Patienten entfernen sich von der modernen Gesellschaft, Sie sehen sich im ständigen Kampf gegen das Establishment, verspüren einen Zwang zu fliehen und/oder fühlen sich verfolgt. Der Wunsch, sich aus der Gesellschaft zurück zu ziehen, um drohenden Schaden abzuwenden ist jedoch nicht neu. Er existiert seit vielen Jahrhunderten, in unterschiedlichen Erscheinungsformen.

Die Unzufriedenheit mit der heutigen Gesellschaft dokumentiert z.B. Eva W. im Gigaherz-Forum und der bekennende EHS Dr. Karl Richter in seiner Broschürenreihe mVn sehr ausführlich.

Es erscheint mir nicht verwunderlich, dass damals wie heute aus der Unzufriedenheit der Betroffenen Geschäftemacher und KO ihren persönlichen Nutzen versuchen zu ziehen.

Eine Rückführung der Betroffenen in die Gesellschaft erscheint schwierig.

Ja, im Besonderen, wenn Selbsthilfegruppen der Art Gigaherz, Symthome.ch oder shg-esmog von Nutznießern geführt werden, die kein Interesse daran haben, die Wurzeln ihrer Geschäftsgrundlage zu kappen.

Ein verwerflicher Zug der Neuzeit, die Instrumentalisierung von Kinder, in vorbereitet auf die Idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit, durch Betroffene und/oder Nutznießern, finanziert durch Stiftungsmittel.

Siehe ...
Baubiologen Verbände und BUND versucht Einfluss auf Kinder zu bekommen
"Funky School" - oder: Wie die Angst in die Schule kommt
Funky School: Zweifelhaftes Unterrichtsmaterial für Schüler

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Kinder, Instrumentalisierung, Selbsthilfegruppe, Elektrosensibilität, Stiftung, Idiopathie, Selbsthilfe, Saarland, Volkskrankheit


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