Funky School - kostengünstige Werbung für Nutznießer (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 04.05.2013, 08:42 (vor 2408 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 04.05.2013, 08:59

FunkySchool ist ein Pilotprojekt, welches angebliche Gesundheitsgefahren des Mobilfunks Kindern nahe bringen soll, über ein Schulprojekt. Finanziert wurde das Projekt mit 18 245 Euro von der Stiftung „Umwelt und Entwicklung NRW“.
Die Projektleitung obliegt dem Verein LIMES NRW in Person Gerrit Krause.

Vorgestellt wird das Pilotprojekt am 11.05.2013 beim Mobilfunksymosium des BUND.

FunkySchool ist ein Pilotprojekt derer, die Angst schüren vor Funkstrahlung um damit Geld zu verdienen. Von ihnen ist eine sachliche Darbietung des Themas nicht zu erwarten da es konträr ist zu ihren eigentlichen Ziel. Es geht mVn nicht um die Medienkompetenz der Kinder. Die Alarmschläger suchen auf diesem Weg neue Kundschaft.

Die Förderung des Projekts durch die Stiftung war befristet auf ein Jahr. Diese Frist ist am 31.03.2013 abgelaufen.
Gerrit Krause von Diagnose-Funk/LIMES NRW stellt es jedoch auf der Webseite so dar, dass FunkySchool weiter von der Stiftung gefördert wird.

Meinem Verständnis nach haben hier Geschäftsleute Geldgeber gesucht und gefunden. Auf Kosten Anderer (Stiftungsmittel) Angst zu schüren und Werbung für ihre kommerziellen Ziele unter's Volk zu streuen. Die Falschmeldung von Diagnose-Funk zur Resolution des Europarts bekommt ihre Bedeutung. Eine Überprüfung, der rechtmäßigen Bewilligung der Stiftungsmittel wäre dahingehend zu überlegen.

Das Verwenden der Broschürenreihe vom Literaturprofessor Dr. Karl Richter verdeutlichen mMn den Werbeauftrag. Was sollen Kinder mit dem Material anfangen. Weiter leiten an die Eltern, in die Hoffnung sie lesen die Broschüre und kommen auf den Geschmack, und lesen weitere Exemplare.

Ob das Verwenden des Logos der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zulässig ist wage ich zu bezweifeln.
Die persönliche Meinung des Dr. Klaus Scheler muss nicht die Meinung der Hochschule sein.
Ich erinnere an den em. Prof. Dr. Klaus Buchner (Vorstand Diagnose-Funk), er musst Sinn gemäß auf einer öffentlichen Veranstaltung deutlich machen, dass seine Ausführungen als Meinungsbekundung zu werten sind und er damit nicht die Meinung seines damaligen Arbeitgebers, die TU-München vertritt.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Diagnose-Funk, Lobbyarbeit, Tabak, Täuschung, Stiftung, Schulprojekt, LIMES-NRW, Scheler, Medienkompetenz, FunkySchool, Resolution 1815, Pilotprojekt


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