UNO lehnt Prof. A. Lerchls Mitarbeit ab (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.04.2011, 16:10 (vor 3621 Tagen) @ H. Lamarr

Die neueste Ausgabe in unserer beliebten Reihe "Die kleinen Tricks der Sendemastengegner" lautet: Nicht Kleckern, sondern Klotzen.

Es geht um das kollektive Mobbing, mit dem das Ansehen von Prof. Lerchl in der Öffentlichkeit beschädigt werden soll. Die am fleißigsten daran basteln, haben sich für ihre jüngste Verlautbarung die WHO als Mitstreiter zurecht gebogen, indem der Titel einer weit gestreuten Meldung mehr oder weniger wortgetreu lautet:

WHO lehnt Prof. A. Lerchls Mitarbeit ab

Soso, die WHO mag also Prof. Lerchl nicht. Schrecklich. Zumindest nach Darstellung von Sendemastengegnern ist dies so.

Da aber immer Vorsicht geboten ist, wenn bestimmte Sendemastengegner mit lautem Geräusch auf sich aufmerksam machen, haben wir uns die Titelzeile einmal genauer angesehen. Was dabei herausgekommen ist, ist keine Überraschung.

Fakt: Für Band 102 der IARC-"Monografien" ist Dr. Robert Baan zuständig. Er - und nicht die WHO - hat Prof. Lerchl von der Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen, so wie er z.B. auch Dr. Louis Slesin als Beobachter ausgeschlossen hat, einen der ganz wenigen auch außerhalb der Szene anerkannten Mobilfunkkritiker.

Fakt: Die Internationale Krebsagentur IARC ist eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Fakt: Die WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO).

Fakt: Personifiziert wird die UNO durch ihren Generalsekretär, gegenwärtig ist dies der Südkoreander Ban Ki-moon.

In ihrem Drang, die Absage von Dr. Baan an Prof. Lerchl möglichst dramatisch erscheinen zu lassen, haben die Gegner von Prof. Lerchl, sonst beim dick Auftragen wenig zimperlich, schon auf halber Strecke bei der WHO schlapp gemacht, statt bis Ban Ki-moon weiter zu spinnen. Rücksicht auf den "Bremer Sherlock Holmes" scheidet als Grund aus, Sorge um die eigene Glaubwürdigkeit trifft es eher. Aus gutem Grund, denn Glaubwürdigkeit war und ist das größte Problem aller Sendemastengegner.

Der Versuch von Elektrosmog-Report, Diagnose Funk und anderen, aus der Absage an Prof. Lerchl möglichst viel Kapital zu schlagen, hat für mich auch eine bemerkenswerte zweite Bedeutungsebene, die auf chronischen Munitionsmangel hinweist. Wer anlässlich der Absage von Baan an Lerchl eine derart schrille Personaldebatte entfacht, wie geschehen, der hat auf der Sachebene offensichtlich nichts (mehr) zu melden. Neu ist allerdings auch diese Erkenntnis nicht.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Mobbing, Elektrosmog-Report, Glaubwürdigkeit, Aufruf, Baan, Sherlock Holmes, Zweckentfremdung


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