LTE-Basisstationen richtig messen (Allgemein)

Kuddel, Mittwoch, 13.10.2010, 21:49 (vor 4272 Tagen) @ Eva Weber

Mein Blickwinkel ist der, dass eine um die andere Technik aufgebaut wird, ohne dass man m.E. mehr darüber weiß, als dass es funktioniert.

Mit elektromagnetischen Wellen hat man schon seit über 100 Jahren Erfahrungen.
Es fragt ja auch niemand nach "Erfahrungen" mit neuen Farbtönen, welche man sich am Farbenautomaten im Baumarkt zusammenmischt.

Es hat ja auch Prof. Weiß in Berlin (DMF) gesagt, dass neue Techniken ohne den Strahlenschutz eingeführt werden.

Das ist m.M.n. eine Schutzbehauptung, da sich das BfS überhaupt nicht aktiv um eine Mitarbeit bemüht (möglicherweise aus Gründen des Personalmangels).
Die Normungsgremien sind in der Regel jahrelang damit beschäftigt, neue Standards zu definieren.
Es würde mich sehr wundern, wenn das BfS sich auch nur ansatzweise bemühen würde, dabei mitzuwirken, bzw konstruktive Vorschläge über Alternativen einzubringen.

Die Vervollkommnung von technischem Wissen erwirbt man sich durch Feldversuche an Mensch und Natur, wobei letztere mehr ein Störfaktor sind.

Kann nicht sein, denn wer benutzt denn die Technik ?
Wenn die Menschen aussterben oder aufhören, mobil zu telefonieren, wird kein Sender mehr aktiv sein.

Daß LTE anders wirken soll, als UMTS oder GSM ist eine Hypothese, welcher es jedgweder sachlichen Argmuentation mangelt. Die Hypothese hat ihren Ursprung bei Heilpraktikern, welche ihren "Bioresonanztherapien" eine angebliche Wirkung andichten, aber den objektiven Nachweis solcher Wirkungen bis heute nicht erbringen konnten.

Können Sie mir sagen, was Menschen die diese immer größere Belastung u.a. in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr ertragen, für einen Nutzen davon haben, wenn frequenzselektiv genau gemessen wird?

Da niemand bisher den Nachweis erbringen konnte, daß er Funkwellen "spüren" kann, denke ich, die Menschen, die die "Belastung" von Funkwellen in Verkehrsmitteln nicht "ertragen" können, haben haben eher ein psychisches, als ein physikalisch bedingtes Problem damit.

Falls Sie das anderes sehen, erbringen Sie bitte den Nachweis, daß Sie oder jemand anderes Funkwellen spüren kann. Wenn sie sie nicht reproduzierbar spüren können, haben Sie auch nichts zu (er)tragen.

Was nützt mir ein schönes Messprotokoll, wenn ich seit UMTS in der abgeschirmten Küche leben muss und nicht mehr in meinen Garten kann, in dem die Bäume verrecken? Weit unter den Grenzwerten!

Ich weiß nicht, warum ihre Bäume "verrecken", oder Sie den Zwang verspüren, in einer abgeschirmten Küche zu leben. Es ist aber aus meiner Sicht unwahrscheinlich, daß es an den Funkwellen irgendeines Mobilfunkmasten liegt.

Ich von meiner Warte aus, sehe in der ganzen Messerei wenig Sinn, außer, dass diese technisch wichtige, noch nicht vorhandene, Erkenntnisse bringt und zur Beruhigung der Menschen dient.

Damit haben Sie Recht.

Manchmal kommt mir sogar der Gedanke, da es ja nur um Wärme geht, nicht um das was der Eintrag von elektromagnetischen Wellen im Körper verursacht, ob man denn nicht mit dieser Technik das Heizproblem lösen könnte, nämlich direkt den Menschen, der es gemütlich warm haben möchte, einfach mittels Mikrowelle aufzuheizen.

Das nennt sich Diathermie und können sie bei nahezu jedem Orthopäden selbst ausprobieren.
Dabei werden allerdings geltende SAR Grenzwerte um ein zigfaches überschritten.

Da die Antennen angeblich einen so geringen Stromverbrauch haben, wäre dies doch die Lösung des CO2 Problems.

Wer sagt, daß der Stromverbrauch "gering" ist ?

Schätzungsweise weniger als ein Drittel des Stromverbrauchs ist der von der Antenne abgestrahlten Energie zuzuschreiben. Das Meiste ist Verlustwärme, z.B. von der Rechnertechnik, der Klimaanlage etc.

Gegen den Energiebedarf der PC- und Rechenzentren ist es allerdings Pipifax. Sie schreiben ihre Texte doch nicht etwa am PC ?:wink:

Ich denke ein Überschreiten des Grenzwerts wäre hierzu nicht nötig.

Doch, wenn Sie sich mit elektromagnetischen Wellen "wärmen" wollten, ist eine erheblich Überschreitung um das vielhundertfache der Grenzwerte erforderlich.

Sie sehen, Spatenpauli, ein Quentchen Humor habe ich mir noch bewahrt.

Humor ? Es klingt für mich eher wie Ironie oder Sarkasmus .

Übrigens, was die "Messgurken", wie Sie die Messgeräte nennen, betrifft, interessieren sie mich persönlich relativ wenig.

Warum sollten sie auch, wo Sie objektiv betrachtet mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Problem mit den physikalischen Auswirkungen der Funkwellen haben.

... Ein Entrinnen gibt es nicht! Wenn einmal jeder Kopfschmerz hat und nicht mehr erholsam schläft und träge und müde mit Aufbietung letzter Kraft seiner Arbeit nachgeht, dann braucht er "die Wolke", die ihm stets sagt, was er zu tun hat.

Sie sollten weniger Endzeitromane lesen und mal überlegen, an ein paar Kursen über positives Denken teilzunehmen.

K

Tags:
Hypothese, Heilpraktiker, Bioresonanztherapie


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