Biologisch relevanter Grenzwert bei GSM900: 1312 V/m (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.01.2010, 22:23 (vor 4288 Tagen) @ Ditche

Beides mal diese 2 W/kg aber im zweiten Fall wird dieser Wert nur mit einem Achtel der Handy-Sendeleistung "erzeugt".

Nein, das dürfen Sie mMn so nicht sehen, die Sendeleistung, die zu den 2 W/kg geführt hat ist stets die gleiche, nur eben einmal als Spitzenwert eines Pulssignals mit Tastverhältnis 7:1 ausgedrückt (2 W) und dann als Mittelwert-Äquivalent eines ungepulsten Dauerstrich-Signals (250 mW). Das ist ähnlich wie beim Haushaltsstom: Peak 400 V und Effektivwert 230 V. Effektivwert habe ich in der Lehre so gelernt: Ein mit 230 V Gleichspannung betriebener Heizofen heizt genau so stark wie ein mit 400 V Wechselspannung betriebener.

Ich verstehe Ihr Problem nicht. Maßgebend ist der Mittelwert eines gepulsten HF-Signals, fast egal welche Signalform (Pulsung) diesem zugrunde liegt (hohe/niedrige Peaks, großes/kleines Tastverhältnis. Nur "fast" deshalb, weil der höchste Peak nicht beliebig hoch sein darf, sondern aufs 32-fache des Grenzwerts limitiert ist.

Einen guten Überblick auf die Mittelwerte gibt Wikipedia, der EMF-Grenzwert unterliegt dem quadratischen Mittelwert.

Mal ins Foren-Rund gefragt: Wie verändert sich in meinem Beispiel dann die elektrische-Feldstärke ...

???? (gar nicht?)

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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