Feigenblatt-Theorie (Allgemein)

Kuddel, Montag, 29.10.2007, 00:27 (vor 5571 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Montag, 29.10.2007, 00:55

Hier nochmal eine Grafik, welche verdeutlichen soll, wie die gängigen Meßgeräte (z.B. HF35C) ein Signal bewerten.
Meine Kritik geht in die Richtung, dass eine dauersendende Mobilfunk-Basis genauso bewertet wird, wie eine nur kurz sendende DECT Basis.
Blau dargestellt der zeitlicher Verlauf der Aussendung, rot die Bewertung durch die Meßgeräte.

Man sieht schon optisch, daß bei gleicher "Bewertung" (gleichem mW/m²-Wert im "Spitzenwert"-Modus) die "Strahlungsdosis" durch DECT wesentlich geringer ist.
Daher meine "Feigenblatttheorie".

In dem Dokument des Bundesamtes für Umwelt,Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU2005-658)wurde ebenfalls auf diese Weise bewertet und mit dem Kommentar versehen:

Es ist jedoch eine Tatsache, dass ein in der Wohnung betriebenes DECT Telefon am Ort der Messung (auch, wenn dieser sich in einem anderen Zimmer befindet) vergleichbare oder sogar höhere Immissionen hervorrufen kann wie eine Basisstation, die sich auf einem Nachbargebäude befindet.

Diese Aussage stimmt nur für die Spitzenwerte, aber nicht für die Strahlendosis. Die Strahlendosis einer DECT Basis ist (bei gleicher Leistungsflußdichte im Spitzenwert-Modus) um Faktor 100 geringer.

Ich hoffe, daß ich keine gravierenden Fehler eingabaut habe. Die Graphik ist entsprechend den Möglichkeiten in Word etwas "grob".

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