Phlegma kontra Öko (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.06.2007, 19:02 (vor 4587 Tagen) @ Doris

Diese ausgeprägte (in diesem Fall freilich krankhaft übersteigerte) Gesundheitsvorsorge hatte Kuddel schon einmal bei etlichen Fällen von ES beobachtet: Auffällig oft bewohnen ES Ökohäuser. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr als Zufall, sondern einen Zusammenhang "Öko" <-> "ES", dessen Details noch erforscht werden müssten.


Das ist eine sehr gewagte Theorie, die eine extreme Diskussion nach sich ziehen kann. Wo ziehen Sie da eine Grenze, was ist positiv und vernünftig im Zusammenhang mit "gesundheitsbewusst" und "umweltbewusst" und was ist dann schon krankhaft.

Missverständnis, Doris, so war das nicht gemeint.

Neuer Anlauf: Ein Verwandter von mir ist Ami, Arzt und begeisterter Nichtraucher. Ob Sie's glauben oder nicht: Wenn dem auf der Straße ein rauchender Raucher entgegenkommt, wechselt er, wenn's geht, die Straßenseite, nur um ja kein Rauchwölkchen einzuatmen. Der Mann reagiert auf Zigarettenrauch extrem vorsichtig. Wenn der in einem Reisebus mit Rauchern unterwegs wäre, würde er mit Sicherheit halbtot am Ziel ankommen.

Öko-Häuslebauer können in unsrem Fall aber dem Störenfried nicht aus dem Weg gehen: wenn die Hütte fertig ist und dann ein Sendemast kommt, werden wohl die wenigsten wegziehen. Für die, die bleiben, muss die Präsenz des Masten ebenso schlimm sein wie z. B. das Wissen, dass sich in der Dämmung der Schlafzimmerwände der Schimmel breit macht. Auf diese chronische Belastung - so stelle ich mir das vor - reagiert der Körper dann mit Symptomen. Der Nicht-Öko gleich nebenan ist wegen seiner phlegmatischen Lebenseinstellung (des is mir wurscht) weit weniger sensibilisiert - er hat daher keine solchen Ängste und wird auch nicht krank. Klingt doch plausibel, oder?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Missverständniss, Lebenseinstellung


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