Warum nicht alle ES bei Gigaherz? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 18.01.2007, 01:28 (vor 5607 Tagen) @ Fee

Erklären Sie's mir: Warum tummeln sich nicht alle deutschsprechenden ES im gemütlichen Gigaherz-Forum? Das wäre doch nur logisch und für die Betroffenen ein Segen, oder?


Die hier vertretenen ES wollen nicht den Befürwortern mit ihren Auesserungen wie Psychos etc. das Feld überlassen.

Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, Fee, oder? Sobald es zu ernsteren Feinberührungen kommt beginnen ES unverzüglich damit, laut im Forum darüber nachzudenken, dass es doch eigentlich viel besser wäre, hier die Fliege zu machen und sich nicht länger der unbequemen Fragerei auszusetzen. ES reagierten hier nahezu immer so, das ist regelrecht vorhersehbar geworden. Gerade ES überlassen der Gegenseite schnell das Feld, wenn diese Druck aufbaut.

Wäre das denn in Ihrem Sinn, wenn die ES weg wären und die Moderatoren mit den Befüwortern allein?

Wurde nicht beim Rückzug von Shimra, Evi und Helmut Breunig ähnlich argumentiert und der alsbaldige Untergang des Forums an die Wand gemalt? Es gibt mehr als nur Moderatoren und ES, nämlich Kritiker/Besorgte, die nicht ES sind. Diese dürften die mit Abstand größte Lesergruppe hier im Forum stellen. Entscheidend aber ist: Wenn hier keine kontroversen Diskussionen mehr möglich sind, weil die eine Seite komplett ausgewandert ist oder die andere Hausverbot bekommen hat, dann, Fee, dann habe ich noch immer kein Problem damit das Forum kurzerhand zu schließen. Dies wäre für einige unter uns ein Zeitgeschenk des Himmels, und wenn ich's mir recht überlege, würde auch keiner im Regen stehen, die einen landen bei Ihnen, die anderen bei RDW. Der Bär, dessen Fell ich gerade verteilt habe, zappelt freilich noch.

Ich bin noch immer auf der Suche nach echten ES und bin nach wie vor skeptisch. ES die nur ihr schweres Los beklagen aber nicht kämpfen wollen sind hier fehl am Platz. Auch solche die nur Gift verspritzen und solche, die der Esoterik verfallen sind. Willkommen sind ES die unbequemen Fragen nicht unverzüglich aus dem Weg gehen, die selber aktiv und konstruktiv an einer (zunächst) halbwissenschaftlichen Erkundung von Zusammenhängen interessiert sind und die Selbstversuchen gegenüber aufgeschlossen sind.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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