Mobilfunkantenne sorgt für Ärger in Böblingen (Allgemein)

Gast, Samstag, 14.11.2020, 11:33 (vor 72 Tagen)

Bereits Ende 2019 wird in der Amsterdamer Straße in Böblingen eine neue Mobilfunkantenne installiert. Nur rund 100 Meter neben einer bereits bestehenden Antenne und ohne die Informationsweitergabe an die Bewohner, so einige Stimmen. Seitdem ist der Aufschrei groß. Zu viel Angst haben Anwohner der Straße vor der Strahlenbelastung. Und tatsächlich zeigt eine Umfrage des Bundesamts für Strahlenschutz, dass über die Hälfte der Deutschen Bedenken hat, wenn es um Strahlung von Mobilfunkmasten geht. Dabei sollte es doch eigentlich keinen Grund zur Sorge geben, schließlich gibt es doch einen von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) vorgegebenen Grenzwert zur Strahlenemission. Dieser Grenzwert wird allerdings in Frage gestellt, unter anderem von Jörn Gutbier, dem ersten Vorsitzenden der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation „Diagnose Funk“.

RegioTV. https://www.regio-tv.de/mediathek/video/mobilfunkantenne-sorgt-fuer-aerger-in-boeblingen/

Aktivistin Heide Balon fordert Abbau der Mobilfunkantenne.
Erreicht wurde: Herr Ulrich war in der Sitzung auch zugeschaltet und hat bestätigt, dass Mobilfunkstrahlung sehr wohl gesundheitliche Schäden verursacht, dass dies durch Studien belegt ist und dass durch einen Mobilfunkplan die Strahlenbelastung erheblich reduziert werden kann.

Doch seine Beauftragung "bezieht sich primär auf die Auswahl von öffentlichen Flächen für neue Standorte. Bestehende Standorte auf privaten Flächen sind hiervon nicht erfasst." Das Ingenieurbüro soll die Stadt also nur bei der Einrichtung von neuen Mobilfunkanlagen auf öffentlichen Flächen beraten und auch nur bei Einzelfällen tätig werden.

Tags:
Widerstand, Baden-Württemberg, Gutbier, Lobbyist, Böblingen

Eine laute Minderheit aus Böblingen probt den Aufstand

KlaKla, Samstag, 14.11.2020, 13:09 (vor 72 Tagen) @ Gast

Ein kleiner Haufen schlecht informierter Bürger geht auf die Straße und ein kleiner Lokalsender berichtet.

Heide B. stellte eine Online-Petition ins Netz.

Auszug: In dem Wohngebiet gibt es kein Funkloch, da schon ausreichend Antennen errichtet sind.
Wir Bewohner und Anwohner haben ein Recht auf Information und Mitbestimmung, wenn derartige Entscheidungen getroffen werden. Mehr Bürgerbeteiligung ist gefragt.
:tock:

Die Kreisstadt Böblingen hat 391640 Einwohner. Sage und schreiben 62 Böblinger unterstützen die 77-jährige in ihrer Forderung. Eigene Kompetenz haben die aufgebrachten Bürger nicht. Sie haben Angst, Angst vor Strahlung. Angst die ihnen ein Baubiologen aus Herrenberg serviert, mit seinem privatem Lobbyverein Diagnose:Funk. Der Baubiologe Gutbier ist kein Wissenschaftler und er sitzt auch in keinem wissenschaftlichem Gremium, in dem sich anerkannte Wissenschaftler zum Thema austauschen. Er ist ein Hetzer, gegen Mobilfunk und gegen staatliche Stellen, die ihn nicht mitspielen lassen. Er profitiert von Angst gebeutelten Bürger. Wer Angst hat, bezahlt für Abschirmung, Messung oder für ein Referat. Ähnlich verhält es sich mit dem Physikochemiker aus München der vor Jahren eine zündende Geschäftsidee hatte. Er berät gegen Honorar Gemeinden. Damit füllt er die Rolle des Sündenbocks aus. Ein psychologischer Trick der Gemeindevertreter. Denn nun sagt der "Fachmann", der das Vertrauen der besorgten Bürger hat und sogar empfohlen wird vom Baubiologen, der Standort ist gut. :wink:

Vorschub leistete hier mVn der auch der ÖDP-Kreisverband Böblingen der eine „Infoveranstaltung“ für Hinz und Kunz organisierte und als Referent Prof. Dr. Klaus Buchner i.R. kommen ließ.

Man vertraut Laien, die ein wenig mehr wissen als die besorgten Bürger im Film. Angst geschüttelte Bürger, die kein Vertrauen in staatliche Stellen haben weil der gesunde Menschenverstand an der Garderobe ablegt wurde. Anders ist es nicht zu erklären warum die Leute vor der Kamera ihre Unwissenheit so zur Schau stellen.

Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden!

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Geschäftsidee, Petition, Standortkonzept, Irrwege

Der Wasserträger aus Wolfratshausen

KlaKla, Mittwoch, 18.11.2020, 07:30 (vor 68 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 18.11.2020, 07:52

... Wer Angst hat, bezahlt für Abschirmung, Messung oder für ein Referat. Ähnlich verhält es sich mit dem Physikochemiker aus München der vor Jahren eine zündende Geschäftsidee hatte. Er berät gegen Honorar Gemeinden. Damit füllt er die Rolle des Sündenbocks aus. Ein psychologischer Trick der Gemeindevertreter. Denn nun sagt der "Fachmann", der das Vertrauen der besorgten Bürger hat und sogar empfohlen wird vom Baubiologen, der Standort ist gut. :wink:

Und hier die Wasserträger Dr. Hans-Dieter Schmidt aus Wolfratshausen. Und der Merkur, der Schmidt der Leserschaft als Experte vorstellt. Dabei verfügt er über keine qualifizierte Fachkompetenz bezgl. Hochfrequenz und er ist auch kein anerkannter Wissenschaftler. Er ist lediglich ein Grüner Kommunalpolitiker der überzeugt ist, das er Elektrosensibel ist. Er kämpft seit Jahren erfolglos gegen Funk, je nach dem, welches Organ seine Arbeitskraft benötigt. Seine Empfehlung mit einer BI in den Dialog zu treten, sollte man eine Standortanfrage von den Betreibern haben ist lächerlich, denn diese sind auf Krawall gebürstet und servieren Verschwörungstheorien. Ihnen fehlt wie auch Schmidt, die fachliche Kompetenz, es sind willfährige Stopfgänse. Man sollte sich nicht vor ihren Karren spannen lassen.

Scheidsteger bekommt Konkurrenz, Filmemacher Matthias Nieschke aus Hausham erfüllt seine persönliche Mission. :-D
Mit im Boot Zivilcourage Miesbach und von da geht es dann direkt zu den Powerfrauen der ÖDP und Prof. Dr. Klaus Buchner i.R.

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Kein Dialog mit kruden Experten (Stopfgänsen & Wasserträgern)

KlaKla, Donnerstag, 19.11.2020, 15:32 (vor 66 Tagen) @ KlaKla

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Presseinformation Zivilcourage Miesbach
Unterzeichnet von Werner Schmid aus Holzkirchen
Da versucht man bei der Presse Eindruck zu gewinnen mit dem Ferkeldrama aus Ruhstorf und der Rinderstudie. :no:

Offener Brief an alle Bürgermeister aus dem Kreis Miesbach
Unterzeichnet von Anneliese Blümel, Manfred Wagner, Andreas Kempf

Elektrosensibilität ist eine Gesundheitsstörung, erfunden von Mediziner und Baubiologen die sich mVn aus Marketing-Gründen selbst als Elektrosensibel outeten. Bis heute hat kein einziger selbst ernannter EHS den Nachweis erbracht, das Funkwellen die Ursache ist für die kruden Behauptungen die so in Umlauf sind. Vielmehr scheut man den wissenschaftlichen Nachweis zu erbringen. Siehe "Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon?"

Immer vorne weg, der Merkur Kostprobe: Die Kreisbäuerin warnt, nachdem sie einen Vortrag zu 5G gehört hat. Einen Vortrag von Prof. Dr. Klaus Buchner mit AZK-Sympathisant Ulrich Weiner aus Augsburg? Oder vielleicht von der Elektrosmog gebeutelten Dr. Cornelia Waldmann-Selsam?

Seilschaft verbindet, aber am Ende wird nur alter Wein serviert von alt eingesessenen Mobilfunkgegner (geltungssüchtigen Selbstdarstellern) die bald 20 Jahre tätig sind für die Nutznießer. :wink:

Prof. Dr. Klaus Buchner ist nie wissenschaftlich tätig gewesen, im Bereich der Hochfrequenz
(pseudowissenschaft ausgenommen), auch ist er kein Mediziner oder gar Tiermediziner.

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