Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon? (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 14.08.2019, 17:07 (vor 8 Tagen)

Professor Babilon ist ein EHS-Betroffener, wie er seit Jahren behauptet und im Fernsehen verkündet, z.B. hier. Auch seinen Studenten müssen, wenn er eine Vorlesung hält, ihr Handy ausschalten.

Nun sind er und ich Kollegen und beide Naturwissenschaftler. So schrieb ich eine E-Mail an ihn am 21.7.2019:

Sehr geehrter Herr Kollege Babilon,

Sie sagen von sich, dass Sie elektromagnetische Felder spüren können und dass Sie davon gesundheitliche Auswirkungen bemerken (Schmerzen).

Sie kennen vermutlich die Literatur zu dieser Thematik und wissen daher, dass alle Versuche im Labor, diese Empfindlichkeit unter kontrollierten Bedingungen nachzuweisen, gescheitert sind. Sie sind sich Ihrer eigenen Empfindlichkeit aber sehr sicher, daher wären Sie eine perfekte Person, um dieser besonderen Empfindlichkeit auf den Grund zu gehen.

Meine Frage ist daher, ob Sie grundsätzlich bereit wären, an einem solchen Test teilzunehmen.

Da ich Transparenz in diesem Thema für unabdingbar halte, werde ich meine Frage und ggf. Ihre Antwort veröffentlichen, es sei denn, Sie widersprechen der Veröffentlichung Ihrer Antwort.

Gespannt auf eine Antwort wartend,

Alexander Lerchl

Keine Reaktion, daher die Nachfrage vom 10.8.2019:

Sehr geehrter Herr Kollege Babilon,

bislang habe ich von Ihnen keine Antwort erhalten. Ich meine, es wäre schon ganz wichtig, dass Sie antworten, immerhin sind Sie für die Ausbildung von Studierenden verantwortlich, die – so ist es im Fernsehbeitrag zu sehen – aufgefordert werden, ihre mobilen Endgeräte auszuschalten, wenn sie Ihre Lehrveranstaltungen besuchen und diese Erfahrung als Teil ihrer Ausbildung mitnehmen und weitertragen. Außerdem sind Sie ja auch der wissenschaftlichen Redlichkeit verpflichtet, wenn ich es einmal so pathetisch formulieren darf, zumal Sie Ihre Empfindlichkeit der breiten Öffentlichkeit kundtun.

Daher möchte ich Sie bitten, mir bis zum 10. August 2019 (Samstag) eine Antwort zu geben und ggf. zu erlauben oder zu untersagen, diese zu veröffentlichen.

Viele kollegiale Grüße

Alexander Lerchl

Wieder keine Reaktion. Darum rief ich ihn heute an und fragte, ob ich noch mit einer Antwort rechnen könne. Er sagte, dass er gerade auf dem Sprung sei, man müsse das vertagen. Ich antwortete, dass er ja nun lange genug Zeit gehabt hätte, und wenn er nicht antworten wolle, sei das ja auch eine Antwort. "Ja", so seine Antwort.

Meine Meinung nach hat er seine Glaubwürdigkeit komplett verspielt.

Game over. Next player.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Game over, Monolog, Anfrage, EHS, Ko-Ini, Babilon


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