npg AG findet keinen Standort für EHS-Haus (2019) (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.06.2020, 00:38 (vor 400 Tagen) @ H. Lamarr

Aus dem Geschäftsbericht 2019 der npg AG:

Elektrosmogfreies-Haus: Beim Projekt Elektrosmogfreies-Haus sind die Betroffenen weiterhin dabei, einen geeigneten Standort zu suchen. Es gestaltet sich schwierig, überhaupt eine elektrosmogfreie Zone in der Schweiz zu finden.

Neu gegenüber 2018 ist lediglich der Hinweis, nicht npg selbst sucht nach einem Standort für das angestrebte EHS-Haus, sondern "Betroffene". Warum die partout nicht fündig werden ist rätselhaft, pries doch gigaherz.ch bereits 2018 ein Baugrundstück in unverbaubarer Lage im Solothurner Mittelland. War wohl nur eine Fehlzündung. Alternativvorschlag: Hofstetten bei Elgg, Kanton Zürich. Wegen einem schmalen aber langen Funkloch kann dort die Zeche im Restaurant Guhwilmühle nicht mit Kreditkarte bezahlt werden, heißt es auf Bluewin.

In der Schweiz ein Baugrundstück in einem hübschen Funkloch zu finden sollte nicht allzu schwierig sein. Der Knackpunkt liegt ganz woanders: Wo heute ein Funkloch ist, kann schon morgen 5G-Versorgung das Loch schließen. Wer investiert bei diesem hohen Risiko in ein "EHS-Haus" auch nur 1 Franken? Zu verdanken ist das hohe Risiko organisierten Mobilfunkgegnern und desinformierten Politikern, die eine moderate Lockerung der Schweizer Anlagegrenzwerte blockieren. Die Folge: Um dennoch 5G flächendeckend und mit hoher Qualität anbieten zu können, benötigen die Mobilfunknetzbetreiber viele tausend zusätzlich Standorte im Land, die viele heute noch vorhandene Funklöcher schließen werden. Die "Betroffenen" wissen sehr gut, wem sie diese Perspektive zu verdanken haben, doch bedrückend starke Kurzsichtigkeit hindert sie, Täter wie Gigaherz-Präsident Jakob als Täter überhaupt zu erkennen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Funkloch, Oase, EHS-Haus


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