Rohrer Mobilfunkgegner kommen ins Fernsehen (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 27.07.2019, 08:20 (vor 458 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 27.07.2019, 08:38

Auszug: Stuttgarter Zeitung von Sandra Hintermayr (Germanistin)

Das ZDF war zu Gast im Stadtteil Stuttgart-Rohr und hat die Stimmung der Anwohner zum geplanten Mobilfunkmasten eingefangen. Die Dokumentation zum Thema 5G wird am Sonntag ausgestrahlt.

... Die Langzeitwirkung der von Funktürmen ausgehenden Strahlung sei nicht ausreichend erforscht, kritisieren sie und fordern, den Mast weiter von der Wohnbebauung entfernt aufzustellen. Die Stadt und die Telekom allerdings sehen keinen Alternativstandort in Rohr. Die von der Bundesnetzagentur festgelegten Abstände zur Wohnbebauung würden eingehalten, es spreche also nichts gegen einen Sendemast auf dem städtischen Grundstück an der Ecke Rohrer Höhe/Musberger Straße. Die Stadt hat die Baugenehmigung für den Funkturm bereits im Herbst vergangenen Jahres erteilt.

... Im Frühjahr war zudem ein Fernsehteam zu Gast in Rohr, welches für die ZDF-Sendung „planet e.“ gedreht und die Stimmung und Befürchtungen der Anwohner vor Ort eingefangen hat. Die Journalisten stellen dies in ihrem Beitrag den Ansprüchen der Industrie an die neue Technologie gegenüber. Die Dokumentation mit dem Titel „5G – Zwischen Datenspeed und Strahlenangst“ wird am morgigen Sonntag, 28. Juli, um 16.30 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Kommentar:
Stuttgarter Zeitung, wirbt für die Sendung Panet e. Wutbürger dienen als Schuhlöffel. Sie ziehen alle möglichen Register um sich als Opfer darzustellen. Medien wie die Stuttgarter Zeitung freuen sich. Damit füllen sie die lokale Berichterstattung und streut noch ein bisschen Werbung ein. Was ist jedoch so wichtig daran, dass Mobilfunkgegner im Fernsehen auftrete? Eine Erklärung dazu findet man nicht in dem Beitrag. Der Sendemast kommt und Frau Werner wird sich arrangieren. Sollte sie in den nächsten Jahren an Befindlichkeitsstörungen leiden oder gar an Krebs erkranken wird sie sicher wieder die Presse einschalten. Aktuell fehlen noch die gefährlichen Messwerte (> 100µW/m2), die sie in ihrer Wohnung/Terrasse hat messen lassen.

Schon seit Jahren steht in der Nachbarschaft von Frau Wehner ein Sendemast. Bekämpfen tut sie jedoch nur den, der ihr die schöne Aussicht verschandelt. Ganz klar, kommt zur Anwendung das Stankt Florian Prinzip. Ihr Verhalten ist egoistisch.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Medien, Sankt-Florian-Prinzip, Wutbürger, Karren, Kommerz, Graswurzelbewegung, Schuhlöffel, planet e


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