Wunderweib: Auf Verbreitung von Stuss programmiert (Medien)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 25.04.2018, 11:52 (vor 708 Tagen) @ H. Lamarr

► Am 18. Dezember packte wunderbar weiblich Wunderweib.de bei silicon zu [sik!] und glaubte titeln zu müssen: Führt WLAN-Strahlung zu Fehlgeburten? Studie zu möglichem Zusammenhang veröffentlicht. Dass sie Stuss geklaut haben blieb den Vollweibern verborgen.

Der Webauftritt "Wunderweib" ist ein Produkt der Bauer-Verlagsgruppe, Hamburg. Gar nicht wunderbar, sondern seicht und substanzlos geht es bei Wunderweib immer dann zu, wenn die Chance besteht, Stuss über Elektrosmog zu verbreiten. Jüngstes Beispiel (Auszug):

Niemand kann bisher genau sagen, was die Strahlungen von Smartphones und Laptops langfristig anrichten. Doch klar ist, dass sie für Schlafstörungen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, und Migräne mitverantwortlich sind. Wer im Alltag von Elektrosmog nur so umzingelt ist, will sich wenigstens im Urlaub mal so richtig erholen. Entzugserscheinungen bei den Gästen sind vermutlich vorprogrammiert [sik!], aber man sollte es auf den Versuch ankommen lassen.

Zu diesem Stuss will sich noch nicht einmal eine Autorin bekennen, der Artikel ist anonym veröffentlicht worden. Das Geschäftsmodell des Wunderweibs erinnert an die Angst schürenden Praktiken des Kopp-Verlags.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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