REFLEX-Pressemitteilungen jetzt zurückgezogen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 28.08.2016, 22:56 (vor 1086 Tagen) @ H. Lamarr

Zehn Tage später: Die Presse-Information, die es laut Prof. Adlkofer eigentlich nicht mehr geben dürfte, ist noch immer im Pressefach der MUW bei OTS abrufbar. Sonderlich eilig hat die Uni es augenscheinlich nicht, Forderungen des ehemaligen "Reflex"-Koordinators nachzukommen.

Noch eine Woche später ist die umstrittene Presse-Information der MUW unverändert quicklebendig im OTS-Pressefach der Uni anzutreffen. Wieso dauert es so lange, diese PI aus dem Pressefach zu nehmen? So verliert die Rückzieher-Behauptung von Prof. Adlkofer Woche für Woche an Glaubwürdigkeit und der Verdacht nimmt Kontur an, die Entfernung der steinalten PI von der Website der Uni hat keinen Bezug zum Vorstoß Adlkofers, sondern geschah im Zuge ganz normaler Websitepflege, wie diese jedes halbwegs professionell arbeitende Unternehmen praktiziert. Dies würde auch erklären, warum auf der Website der Uni alte "Reflex"-Presseinformationen fehlen, deren Löschung Franz Adlkofer garnicht gefordert hat.

Bei der routinemäßigen Prüfung des OTS-Pressefachs gab es heute eine Überraschung: Die angegriffene Presse-Information ist von der MUW kommentarlos entfernt worden. Wann dies geschah kann ich nicht genau rekonstruieren, es muss nach dem 26. Juni und vor dem 28. August 2016 gewesen sein. Unter diesen Umständen ist der Brief von Rektor Müller, der eine Klarstellung sein will, noch irritierender als zuvor. Denn offensichtlich hat die MUW dem Drängen von Prof. Adlkofers Anwälten nachgegeben, auch das extern im OTS-Pressefach der Uni abgelegten Exemplar der angegriffenen Presse-Information inkl. der Cache-Einträge bei Suchmaschinen zu löschen.

Die Strategie Adlkofers ist bekannt: Er klagt/drängt Kontrahenten vom Schlachtfeld, um dann gänzlich ungestört von Widerspruch den Stein des Anstoßes exklusiv mit seiner Deutung vorzuführen. Auf diese Weise gewinnt er die alleinige Deutungshoheit über einen Sachverhalt. Das letzte öffentlich einsehbare Exemplar der besagten Presse-Information befindet sich daher ausgerechnet in der Dokumentation, die Franz Adlkofer zu dieser undurchsichtigen Angelegenheit publiziert hat. Wer nicht vorsorgte, hat jetzt keine Vergleichsmöglichkeiten mehr mit dem Original und muss glauben, was er liest.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
MUW, Ex-Tabaklobbyist, Deutungshoheit, Pressemitteilung


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