Provinzposse Füssen: 1000 Watt pro Quadratmeter (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.11.2015, 18:13 (vor 1478 Tagen) @ H. Lamarr

Anlässlich einer dreistündigen "Informationsveranstaltung" wurden die Standorte Fischerbichl und Galgenbichl als geeignete Lokalitäten vorgestellt, Peter Nießen aus Köln prognostizierte damals schlimmstenfalls 2 mW/m² Immission.

Am 14. April 2015 berichtete all-in.de von einer Veranstaltung vor Ort (Füssen, Ortsteil Hopfen), bei der auch der Kölner Elektrosmog-Gutachter Peter Nießen zugegen war:

Nießen erläutert, dass es eine thermische Wirkung gebe, die eine Erwärmung des Körpers zur Folge habe und schädlich sei. Sie trete allerdings erst bei einem Wert von 500.000 bis 1 Million Milliwatt pro Quadratmeter auf.

Im bewohnten Gebiet Hopfens sei durch den Sendemast am Fischerbichl jedoch lediglich eine Immission von 1 bis 2 Milliwatt pro Quadratmeter zu erwarten.

Wenn 1 Milliwatt pro Quadratmeter, wie der Name schon sagt der tausendste Teil eines (1) Watt pro Quadratmeter sind, wie viele Watt pro Quadratmeter sind dann 1 Million Milliwatt pro Quadratmeter?

Nach Adam Opel lautet die Antwort 1000 Watt pro Quadratmeter. Damit ist Herr Nießen definitiv auf der sicheren Seite, bei so einer opulenten Leistungsflussdichte wird einem sicher warm, da wird ihm nicht einmal ein ICNIRP-Mitglied widersprechen - vorausgesetzt, Herr Nießen hat diesen Quatsch überhaupt in die Welt gesetzt, was ihm als EMF-Sachverständigen eher nicht passiert sein dürfte, auch wenn es schwarz auf weiß geschrieben steht. Nur, wenn aus Füssen Phantasiewerte ins www eingespeist werden, dann ist auch den kolportierten Immissionswerten nicht zu trauen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Immissionsprognose, Niessen


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