ödp steigert mit Nonsenseforderung das Bruttosozialprodukt (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.10.2015, 19:37 (vor 1464 Tagen) @ KlaKla

In der Bürgersprechstunde forderte Stephanie Zeller, Sprecherin des Mobilfunkforums Füssen, dass von einem unabhängigen Fachmann aktiv nach alternativen Standorten gesucht wird.

Das klingt ziemlich irrational, schließlich gibt es so gut wie keine Hinweise darauf, dass die EMF von Mobilfunk-Sendemasten irgendwelche gesundheitlichen unerwünschten Nebenwirkungen haben. Wenn Frau Zeller dennoch so kraftvoll versucht, einen "unabhängigen" Kölner Standortplaner ins Geschäft zu bringen, dann riecht das für mich gar nicht gut. Und zwar deshalb, weil die ödp sich schon lange auffällig darum bemüht, "unabhängige" Standortplaner auf Kosten anderer mit Aufträgen zu versorgen. Mir ist keine andere politische Partei bekannt, die so häufig objektiv unnötige Standortkonzepte fordert. Dies zum Vorteil einiger weniger privater Standortplaner und zum Nachteil vieler Gemeinden, die keine Eigenkompetenz in Mobilfunk-Sachfragen haben.

Ich kann nur hoffen, dass sich der Stadtrat von Füssen von dem Gezeter der Elektroingenieurin nicht einschüchtern lässt, sondern sich bei echten Experten ohne dubiose Interessenlage informiert, z.B. beim Bundesamt für Strahlenschutz oder beim Bayerischen Landesamt für Umwelt. Dann sollte schnell klar werden, dass der von Frau Zeller an die Wand gemalte Teufel nur ein Springteufel ist.

"Unabhängig" habe ich in Anführungszeichen gestellt, weil es keine Standortplaner gibt, die unabhängig sind. Auch privatwirtschaftliche Standortplaner kommen ohne Unterstützung (Daten über geplante Standorte) durch Mobilfunkbetreiber nicht zum Ziel. Im Gegensatz zu den Planern der Mobilfunkindustrie bekommen privatwirtschaftliche Standortplaner ihre Aufträge von Gemeinden und Anti-Mobilfunk-Hetzern. Die Unabhängigkeit dieser Planer hört i.a. spätestens dann auf, wenn es um eine angemessene EMF-Risikobewertung geht. Denn ohne künstlich geschürten EMF-Ängsten in der Bevölkerung wären die ungefähr fünf privatwirtschaftlichen Standortplaner Deutschlands arbeitslos. Glücklicherweise haben sie jedoch die ödp und ein paar auf Alarm gebürstete Anti-Mobilfunk-Vereine ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Umweltinstitut München, Steuerverschwendung, Standortplaner, Füssen, Fördern, Fordern, Parteispenden, Schuhlöffel


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