Rechtsextremismus und die Denkwelt der Mobilfunkgegner (Allgemein)

Lilith, Samstag, 20.04.2013, 22:38 (vor 2426 Tagen) @ Diagnose-Reflex

> In der Tat sehe ich den Vorwurf des "rechtsextremistischen" nicht bestätigt im Forum schweizerisch geprägter Wutbürger.

Sektenartig, mit linksradikaler bis linksextremer stalinistischer Prägung indes passte gemäß der Soziologie und Politologie eher.

Ist mir klar, dass zur Charakterisierung der in der Tat sektenartigen "Bewegung" der Mobilfunkgegner der Begriff "rechtsextrem" unscharf ist.

Es geht mir herbei um die Verwandtschaft des "mobilfunkgegnerischen" Denkens zu rechtsextremer Ideologie. Beiden zueigen ist ihr ausgeprägter Hang zum Kulturpessimusmus und damit verbunden eine Modernitäts- und Wissenschaftsfeindlichkeit, die sich als "Wissenschaftskritik" ausgeben will. Es gibt äquivalente Begriffe und Feindbilder - Rechtsextreme wie auch die "lieben Mitstreiter" verknüpfen diese wiederum gerne mit Angriffen auf die Integrität realer Personen. Im Ergebnis ist es hie wie da rechtsextreme, eliminatorische Methode.

Siehe zur Begründung auch hier:

Rechtsextreme Esoterik und Mobilfunkgegner: Szenen einer Ehe

"Rechtsextreme Zirkel und extreme Mobilfunkgegnerschaften motivieren sich aus ähnlichen Beweggründen heraus. Das macht sie einander verwandt, und deswegen überraschen die gelegentlichen personellen und organisatorischen Überschneidungen nicht."

Die rechten Geistesverwandtschaften der Mobilfunkgegner

"Der Angriff auf Personen, permanente Diffamierung als Methode angewendet, ist eine der Konstanten in der Öffentlichkeitsarbeit der Szene der extremen Mobilfunkgegner. Sie ist seit Jahren zu beobachten. Noch die verrücktesten Verschwörungstheoretiker haben das inzwischen verinnerlicht und hetzen fleissig und anonym mit.

Die Methode, den Menschen, dessen Person, letztlich dessen Existenz anzugreifen, und zwar -das ist der Wesenskern dieser Methode- ohne das Bemühen um Sachlichkeit, bildet übrigens eine Konstante auch innerhalb der rechtsextremen Szene - dies kann man dort ebenfalls schon immer beobachten. In dieser Gemeinsamkeit liegt einer der Gründe, warum man die Szene der extremen Mobilfunkgegner als eine rechtsextrem motivierte Szene bezeichnen kann."

Der "Lobbyist" im Weltbild der extremen Mobilfunkgegner

"Die Tiraden gegen 'die Lobby', den 'Lobbyismus' in den Worten und Schriften der extremen Mobilfunkgegner, allzu oft verbunden mit der Erwähnung und Zurschaustellung realer Personen, kann man als Versuche der Aufstachelung gegen Menschen begreifen, mithin als rechtsextreme Methodik. Wo diese Form der Öffentlichkeitsarbeit enden will, so sie denn könnte, ist historisch vielfach abgebildet..."

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"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Tags:
Sekte, Extremismus, Methode, Feindbild, Wutbürger, Rechtsextreme, Gossensprache, Rechtsextremisten, Diffamieren, Unfrieden


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