Das BfS und Frau Weber (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 27.06.2010, 15:56 (vor 4541 Tagen) @ Eva Weber

In dem Brief von Dr. Weiss kann ich aber keinerlei Ablehnung im Sinne von "Nein, SIE nicht Frau Weber" erkennen. Vielmehr versucht er ihnen klar zu machen, dass Ihre Bewerbung als Probandin zu spät eintraf und das BfS keinen Bedarf mehr an weiteren Probanden hatte. Ich hätte ebenso gehandelt und es vermieden, einem Probanden die bereits erteilte Zusage wieder zu nehmen, nur weil eine Nachzüglerin hinzu gestoßen ist.

Dann bitte werden sie vorstellig beim BfS oder schreiben Sie hin, ich habe Ihnen das genaue Zeichen und Datum angegeben.

Vorstellig wozu? Die Sache ist doch vor 3 1/2 Jahren passiert und erledigt. Dass Sie die Absage des BfS in eine gezielte Abwehr Ihrer Teilnahme an einem der DMF-Projekte uminterpretieren, so habe ich Sie jedenfalls verstanden, kann ich aus Ihrer Sicht nachvollziehen. Denn den Eindruck zu erwecken, das BfS habe eine "echte" EHS als Probandin nicht haben wollen, dies passt nahtlos in die Gerüchteküche der Szene, die sich stets über Nachschub freut.

Die Absage des BfS ist in meinen Augen keine Ablehnung! Darüber brauchen wir aber auch nicht weiter sinnieren, viel wichtiger ist für mich eine andere Frage: Die Absage des BfS zur Teilnahme an einem DMF-Projekt liegt nunmehr rund 3 1/2 Jahre zurück. Wie oft haben Sie sich denn seither beim BfS als Probandin beworben? Ich fürchte, Ihre Antwort wird keinmal lauten. Da reden wir dann aber nochmal drüber.

Reden Sie mit Herrn Dr. Weiß, ob das für ihn eine Ablehnung war oder nicht!

Dieses Beharren auf Klärung der alten Geschichte durch Dritte klingt in meinen Ohren nach egozentrischer Rechthaberei. Was wäre denn gewonnen, wenn Dr. Weiß in der 20-Uhr-Tagesschau öffentlich bekennen würde: "Ja, es war Ablehnung, unser Kontigent war voll, für Frau Weber gab es keinen Platz mehr"? Außer Genugtuung wäre mMn überhaupt nichts gewonnen. Nur, wenn es Ihnen wirklich ernst gewesen wäre, dann hätten Sie sich mMn immer wieder als Probandin beim BfS ins Gespräch bringen müssen. An einer Antwort auf meine Frage "Wie oft haben Sie sich denn seither beim BfS als Probandin beworben?" wäre ich deshalb noch immer interessiert. Verstehen Sie, so wie Sie es jetzt handhaben, erwecken Sie (bei mir) den Eindruck, Sie sind gar nicht ernsthaft daran interessiert, sich wissenschaftlichen Tests zu unterziehen. Stattdessen nutzen Sie die nachvollziehbare Absage des BfS vor 3 1/2 Jahren wie ein Alibi, um sich meinem Drängen auf eine Testteilnahme zu entziehen. Dabei sieht aber doch ein blinder mit dem Krückstock, dass dies nur ein Vorwand ist. Sie sagen, Sie waren vor 3 1/2 für einen Test bereit, was hat sich verändert, dass Sie es heute nicht mehr sind. Glauben Sie nicht mehr fest an Ihre Fähigkeit, unangenehme Folgen einer EMF-Einwirkung reproduzierbar spüren zu können?

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, wäre es gegenüber dem BfS auch fair, wenn Sie den Text ihrer Bewerbung als Probandin ebenfalls noch hier in diesen Strang einstellen könnten, damit klar ist, auf was Dr. Weiss überhaupt geantwortet hat.

Kümmern Sie sich nicht um meine Fairness, Spatenpauli! Schauen Sie, dass Sie an die Korrespondenz kommen, Ex-Mobilfunker und Herr Prof. Lerchl werden gerne zu Diensten sein! Ich erwarte, dass Sie alles was Sie erhalten hier einstellen!

Ihre Gedanken sind mir fremd. Ich frage Sie nach Ihrem Brief. Das ist der gerade Weg. Es fällt mir nicht ein, jemand anders nach Ihrem Brief zu fragen. Und selbst wenn er mir anonym zugespielt würde, würde ich ihn nicht ohne Ihre Zustimmung hier einstellen. Nur, wozu denn all dieses mädchenhafte Gezicke? Ich fragte doch extra: "Wenn es Ihnen nichts ausmacht ...". Nun, es scheint Ihnen etwas auszumachen. Nachvollziehen kann ich das zwar nicht, es geht doch nur um Ihre Anfrage zur Antwort des BfS, aber wenn Sie Ihre Anfrage nicht offen legen wollen, dann respektiere ich das. Sie sollten allerdings auch klar sagen, dass Sie's nicht wollen. Die erstaunte Frage nach dem "warum" liegt zwar auf der Hand, ich trau' sie mich aber schon gar nicht mehr zu stellen, aus Sorge, Sie kriegen auch diese Frage in den falschen Hals.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Klarstellung, Obermenzing, Wolperdinger


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