Warum sich Frau Weber nicht testen lassen mag (Allgemein)

Eva Weber, Montag, 21.06.2010, 23:05 (vor 4055 Tagen) @ H. Lamarr

Mit dieser Aussage haben Sie Ihre ständige Frage nach Tests genau in dem Sinne, in dem ich es schon tat, nämlich, selbst wenn ich Recht behalten würde, "nichts würde sich ändern..." beantwortet.

Damit wir die an Missverständnissen so reiche Mobilfunkdebatte nicht noch weiter mit Verwirrung anreichern, erlaube ich mir, Ihre Aussage folgendermaßen zu komprimieren:

Sie sehen keinen Sinn darin, sich wissenschaftlichen Tests zu dem Zweck zu unterziehen, Ihre gefühlten Beeinträchtigungen unter EMF-Einwirkung von der subjektiven auf eine objektive Grundlage zu stellen, weil Sie erwarten, dass selbst bei zweifelsfrei erwiesener Elektrosensibilität Ihnen kein Rechtsanspruch auf eine von EMF unbeeinträchtigte Existenz in Ihrem Haus und Garten eingeräumt wird.

Stimmt das so in etwa, was da in diesem Bandwurmsatz steht? Ich erbitte von Ihnen jetzt entweder ein JA oder die Berichtigung des Satzes in Ihrem Sinne, nichts anderes.


Fest steht, dass Sie meine Aussagen nicht nur komprimiert, sondern in Teilen völlig frei erfunden haben!

Teil 1

"Sie sehen keinen Sinn darin, sich wissenschaftlichen Tests zu dem Zweck zu unterziehen, Ihre gefühlten Beeinträchtigungen unter EMF-Einwirkung von der subjektiven auf eine objektive Grundlage zu stellen, weil..."

Darauf, dass ich mich als Probandin dem BMU zur Verfügung stellte und vom BfS abgelehnt wurde, gehen Sie erstaunlicherweise nie ein! Im Übrigen hatte doch Dr. Kaul die entsprechenden Doppelblindtests gemacht, obwohl diese mMn einiges ergeben haben, entnommen EMVU 4/04, wurden sie dem Zufall zugeordnet. Tests an DECT-Telefonen bzw. W-Lan/Blutdruckschwankungen, wie sogar von Prof. Dr. Kappos als relativ leicht durchführbar bezeichnet, wurden von "befugten" Stellen abgelehnt. Bereits hier mehrfach darauf eingegangen!

Ich sehe tatsächlich derzeit für mich persönlich keinen Sinn, mich Ihrem Testdesign zu unterziehen, da ich genau wie Sie der Meinung bin, ich zitiere Sie: "...Und selbst wenn Sie doch Recht behalten sollten, was glauben Sie denn, was dann passiert? Abschaffung des Mobilfunks? Träumen Sie weiter! Wenn's gut kommt, kriegen sie eine Warn-SMS aufs Handy, dass Sie sich kurz fassen sollten. Sendemasten-Warnungen, wie Sie es gerne hätten, sehe ich weit und breit nicht, eher wird ein Tempolimit von 1 km/h verhängt." Im Übrigen würde ich mMn genauso dem "Zufall" anheim fallen wie Frau Dr. Kauls Probanden! Ferner möchte ich hier aus der Rede von Herrn Dr. Weiss, BfS, anlässlich der Vorstellung des DMF in Berlin zitieren: "Wir können derzeit nicht voraussehen, welche neuen Funktechnologien sich durchsetzen werden. Aber es ist schon heute vorhersehbar, dass die Zahl und Komplexität der Technologien und damit der Szenarien zu Strahleneinwirkung weiterhin zunehmen werden." Es besteht also keinerlei Aussicht auf Verminderung von EMF.

Teil 2

"...weil Sie erwarten, dass selbst bei zweifelsfrei erwiesener Elektrosensibilität Ihnen kein Rechtsanspruch auf eine von EMF unbeeinträchtigte Existenz in Ihrem Haus und Garten eingeräumt wird."

Was Sie hier aussagen ist von Ihnen frei erfunden und unterstellt. Leider ist es mir nicht möglich, auf derlei Unterstellungen zu antworten, zudem bin ich in rechtlichen Dingen völlig unbewandert. Zur Klärung des von Ihnen unterstellten Sachverhaltes, wollen Sie bitte hierzu - falls Ihr Interesse soweit besteht - Rechtsauskunft einholen.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Weber

Tags:
Fehlinterpretation, Blutdruck, Kappos, Notlage


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