Interview Dr. Franz X. Adlkofer (Allgemein)

Gast, Sonntag, 24.02.2019, 08:01 (vor 206 Tagen)

Wissenschaftler im Interview: Schädliche Folgen der Mobilfunkstrahlung werden verborgen

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer arbeitete bis 1969 als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Biochemie in München und bis 1976 an der Freien Universität Berlin. Bis 1995 leitete er die wissenschaftliche Abteilung im Verband der Cigarettenindustrie (VdC), wo er die krebserregende Wirkung der Inhaltsstoffe untersuchte. Von 2000 bis 2004 leitete er ein EU-Forschungsprojekt, das sich mit der biologischen Wirkung elektromagnetischer Felder befasste. Die Studie wurde unter dem Namen REFLEX international bekannt.

zum Interview (* RTDeutsch, Maria Janssen)

Hintergrund
F. Adlkofer vergleicht Mobilfunkindustrie mit Tabakindustrie
Wissenschaftliche Kontroverse um NTP-Studie
5G und Hautkrebs: Auch Niels Kuster schlägt Alarm

* Ergänzung 25.02.2019

Tags:
Wissenschaftliches Fehlverhalten, Adlkofer, Ex-Tabaklobbyist, Abstieg, Protagonist, Interview, Zweikampf, Janssen, RTDeutsch

Der private Feldzug von Adlkofer gegen Lerchl geht weiter

KlaKla, Sonntag, 24.02.2019, 13:16 (vor 205 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 24.02.2019, 13:55

Adlkofer: ... Diese Mitarbeiterin hat den Professor Lerchl 2015 vor das Landgericht Hamburg, das hanseatische Landgericht Hamburg gebracht. Und der Professor Lerchl wurde verurteilt, rechtskräftig verurteilt nie mehr zu wiederholen das die Ergebnisse der Reflex-Studie gefälscht seinen. [ab min. 14:00]

Kommentar: Nun ja, jeder darf eine Meinung haben. Adlkofers Bühne RT-Deutsch ist mMn ein krasser Abstieg. Keiner mehr da! Dann greift man nach jedem Strohhalm. Egal ob Elektrochonder oder Wissenschaftler.

[Kritiker betrachten den Sender [m.A. RT-Fernsehsender] als Auslands-Propagandakanal des Präsidenten Putin. Der Sender gibt an, dem Publikum die „russische Sichtweise“ auf das internationale Geschehen vorzustellen und ein Gegengewicht zu „westlichen Medien“ darstellen zu wollen.]

Hintergrund:

- 2008 UMTS-Studie (Prof. H. Rüdiger) Verdacht auf Fälschung
-- Verblindung nicht ausr. gewährleistet - 2. Teil

- 2010 OeAWI - Stellungnahme vom 26.11.2010, wissenschaftliches Fehlverhalten

- 2013 Landgericht Hamburg entscheidet zugunsten von Franz Adlkofer
-- Landgericht Hamburg: Anmerkungen zum Urteil

- 2015 Landgericht Hamburg (AZ: 324 O 511/14)
-- Das Urteil der Hamburger Pressekammer (PDF) sagt zur Reproduzierbarkeit von "Reflex"

- 2015 Bremer Landgericht weist Klage gegen Professor Lerchl ab

- 2016 Stiftung Pandora: Dringender unanständiger Spendenaufruf
-- Adlkofer räumt auf: Nächste Station Debora Weber-Wulff

- 2017 Bremer Landgericht weist Klage gegen Professor Lerchl ab
-- Risikoabwälzung à la Adlkofer

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Reflex, Adlkofer, Verum, Ex-Tabaklobbyist, Kampagne, Datenfabrikation, Tabak-Library, Klageverfahren, Viralmarketing, Janssen

Franz X. Adlkofers Freunde

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.02.2019, 16:26 (vor 205 Tagen) @ Gast

zum Interview

Inhaltlich hat Franz Adlkofer den Lesern dieses Forums nichts Neues zu berichten. Deshalb ist aus meiner Sicht bemerkenswerter, wo er jetzt aufgetreten ist und wer ihn interviewt hat, denn Adlkofer selbst glaubt zu wissen: "Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir wer du bist." Wikipedia weiß über Adlkofers neue Freunde:

RT, ehemals Russia Today, ist ein seit dem Jahre 2005 existierender, vom russischen Staat finanzierter Auslandsfernsehsender mit nachrichtenorientiertem Programm mit Sitz in Moskau. [...] Für RT Deutsch ist auch die Reporterin Maria Janssen aktiv. Sie machte durch ihre polemischen Berichte über die Berichterstattung der „Russophoben Mainstreammedien“ zum Fall Lisa auf sich aufmerksam.
[...]
RT gilt als ein zentrales Mittel im Kampf um die öffentliche Meinung im Ausland, was anfänglich mit einer Soft-Power-Strategie geschehen sollte, also mit positiver Berichterstattung, die Russland attraktiver machen sollte. Für diese Art von Nachrichten interessierte sich kaum jemand.

Ab dem Jahr 2008 fokussierten die Themen weniger auf Positives aus Russland und mehr auf Negatives im Ausland; die Berichterstattung wandelte sich weg von der vorherigen positiven Soft-Power-Strategie zu einer „raschen, andauernden und repetitiven Propaganda“, die keinen Anspruch auf Konsistenz habe. Sie „unterhalte, sie verwirre und sie überwältige die Zuschauer“, so die Autoren der Rand Corporation im Jahr 2016. Schon 2008 waren "Fake-News" eine der "erkennbaren redaktionellen Strategien des Senders".
[...]

Der Auftritt Adlkofers bei RT ist der vorläufige Höhepunkt seines Abstiegs aus der Wissenschaft, in der er seit spätestens 2004 keine Rolle mehr spielt. Der Weg nach unten führte ihn zunächst fort von wissenschaftlichen Journalen hin zu Publikumsmedien, es folgten Auftritte bei indiskutablen Anti-Mobilfunk-Vereinen wie Next-up (Frankreich) und gigaherz.ch (Schweiz) sowie die Mitwirkung an Broschüren der sogenannten Kompetenzinitiative. Darauf folgte die Teilnahme an mehr oder weniger peinlichen Anti-EMF-Petitionen. Noch eine Sprosse tiefer sind seine Auftritte bei Verschwörungsmedien wie Ken FM und Rubikon sowie jetzt bei dem russischen Propagandakanal RT. Ein Soft-Power-Krieger ist Adlkofer hingegen nicht, die Prozessfreude, mit der er seine Gegner zum Schweigen bringen möchte, identifiziert ihn als Hard-Power-Krieger.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Adlkofer, Abstieg, Fake-News, Lügenpresse, RTDeutsch

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