Tote Kühe – Stand 29. September 2022 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 08.10.2022, 19:17 (vor 597 Tagen) @ H. Lamarr

Einen Tag später schritt Landwirt Sagères zur Sachbeschädigung und trennte, wie auch immer er dies angestellt haben mag, den Funkmast von seiner Stromversorgung. Was unmittelbar danach geschah schildert Diagnose-Funk unter Berufung auf Sagères und die Zeitung Le Figaro so:

„Eine Viertelstunde, nachdem wir den Strom abgeschaltet hatten, konnten Journalisten und Vertreter des Bauernverbands feststellen, dass die Kühe alle ihre Köpfe erhoben hatten und wieder zu trinken begannen. (…) Es waren achtzig Leute vor Ort, die den Unterschied feststellen konnten. Auch die Schwalben kamen zurück".

Die Website tekdeeps.com berichtete am 29. September 2022.

Frédéric Sagères hatte den Bauernhof in Mazeyrat-d'Allier zusammen mit seinem Bruder 2006 gegründet. Am 28. September verließen nun etwa fünfzig Kühe den Hof. Sie waren verkauft worden. "Bald werden wir nur noch etwa fünfzig von einst 200 Tieren halten", erklärt Sagères, "ich kann sie nicht länger in so schlechtem Zustand sehen." Ans Aufhören denkt der Landwirt jedoch nicht. "Aufhören würde bedeuten, wir kapitulieren und die andere Seite gewinnt." Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Rinder können die Lieferanten des Betriebs entschädigt werden. "Eine gerichtliche Liquidation kam nicht in Frage", sagt der Landwirt. Nächster Termin im Kampf gegen die Antenne ist ein für Februar 2023 geplantes Gutachten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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