gigaherz.tv fremdbeatmet, 13. Anlauf (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 31.10.2021, 20:43 (vor 208 Tagen) @ H. Lamarr

Am 27. Oktober 2021 startete Hans-U. Jakob den 13. Anlauf, gigaherz.tv Leben einzuhauchen:

Die geretteten VHS-Bänder: Unter diesem Link finden Sie die vor der Vernichtung geretteten und nun digitalisierten VHS-Bänder bis auf das Jahr 1990 zurück. https://gigaherz.tv/VHS/
Besonders empfehlenswert ist der Titel «Kassensturz spezial – Teil 1» (Zum Anklicken bitte etwas hinunterscrollen).
Aus diesen, zum Teil über 30 Jahre alten Aufzeichnungen lässt sich erkennen, das von Seite der Funkergilde das Anlügen, Manipulieren und Bescheissen der Bevölkerung eine jahrzehntelange Tradition hat.

Unklar ist, was er mit "geretteten VHS-Bändern" meint, gerettet vor was oder wem? Wer sollte diese Bänder vernichten wollen? Er, die Mobilfunk-Mafia oder der Zahn der Zeit? Egal. Egal auch, dass ich der Ansicht bin, Jakob ist es, der das Schweizervolk seit 30 Jahren anlügt, manipuliert und bescheißt.

Und eigentlich gibt es keinen guten Grund, sich die alten Streifen anzusehen, die der eitle Jakob zum Zweck der Selbstbeweihräucherung aufgezeichnet hat, und die mit dem gesprochenen Schweizerdeutsch für Auswärtige ohnehin nur begrenzt verständlich sind.

Beim probeweisen Hineinschnuppern habe ich dann aber doch zwei Gründe erkannt, warum man sich das eine oder andere Video gönnen sollte:

1. Die historischen Videos zeigen, wie Schweizer Boulevardmedien sich unter dem Deckmantel der "Aufklärung" daran beteiligt haben, den Nährboden für die heutige EMF-Paranoia in dem Alpenland zu bereiten. Im Rückblick sehe ich die Berichterstattung als katastrophal schlecht an (tendenziös alarmistisch), was aber daran liegen dürfte, dass das Material von Jakob vorab danach selektiert wurde, was er gut findet (weshalb er auch in jedem Video zu sehen ist).

2. Viele bekannte Mobilfunkkritiker sind heute, wenn sie noch leben, alte Männer mit grauen Haaren. Da ist es schon spaßig, sich die Herren anzuschauen, als sie noch merklich jünger waren. Zum Beispiel Lebrecht von Klitzing, Rainer Frentzel-Beyme, Niels Kuster, Wolfgang Maes oder András Varga. Was die Herren damals beschäftigte, ist inzwischen teilweise restlos ausgeforscht und kein Thema mehr.

10vor10: Funkstille März 1998
Schweiz aktuell: 1. Juli 1998
Tele 24 Bistro: 4. März 1999
Schweiz aktuell: 1. Juli 2008
Kassensturz Spezial: Teil 1 (Teil 2 fehlt)
S+ Beo Plus: Schwarzenburg
MTW Beitrag: Magnetfelder
Tele Bern: Schwarzenburg
MTW: Elektrosmog Oktober 2000

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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