Berichtigung: Reza Ganjavi ist seit 2011 Schweizer (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.08.2021, 15:30 (vor 411 Tagen) @ H. Lamarr

Reza Gandjavi ist ein Schweizer Paradiesvogel, der sich in Kalifornien niedergelassen hat und offensichtlich gerne seine akademischen Würden ins Blickfeld rückt. Sehenswert ist sein Video mMn trotzdem nicht, denn der gute Mann tischt lediglich seine persönliche Meinung über das "Risiko" 5G auf, nicht die eines Experten, sondern die eines ulkigen Paradiesvogels. Warum Gigaherz-Jakob den Blödsinn dennoch als "sehr sehenswert" einstuft? Vielleicht, weil er im Abspann neben gefühlt 1000 anderen genannt wird.

Am 17. August 2021 schrieb Reza Ganjavi dem IZgMF eine freundlich Mail, in der er ankündigte, mit mir über einige Unwahrheiten meines Postings korrespondieren zu wollen. Wird das IZgMF üblicherweise von überzeugten Mobilfunkgegnern grob beschimpft, ist Ganjavis Mail ein erfreuliches Musterbeispiel an Höflichkeit und De-Eskalation, er strebe eine friedliche Lösung auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses an. Wer kann sich einer solchen Charmeoffensive schon entziehen ...

In der weiteren Korrespondenz stellten sich dann tatsächlich zwei eindeutige Fehler meinerseits heraus, die ich hiermit bedaure und gerne berichtige:

► Wie oben im Zitat ersichtlich, habe ich den Nachnamen falsch geschrieben (Gandjavi, richtig ist Ganjavi). Ich hatte leichtsinnigerweise die falsche Schreibweise von dieser Gigaherz-Webseite abgeschrieben, obwohl ich seit Jahren weiß, dass von Beiträgen Gigaherz-Jakobs nichts, aber auch gar nichts, ungeprüft übernommen werden darf.

► Falsch ist auch meine Behauptung, Ganjavi lebe in Kalifornien. Richtig ist, der gebürtige Iraner betrieb von 1999 bis 2010 in Wettingen (bei Zürch) eine Dienstleistungsfirma im EDV-Bereich (Import und Export, Handel mit Waren aller Art) sowie von 2000 bis 2010 eine Firma für Musikproduktionen, Musikberatung und Werbung. 2011 wurde Ganjavi in Wettingen eingebürgert.

Der überzeugte 5G-Gegner hatte noch mehr Einwände, konnte diese jedoch nicht glaubhaft geltend machen. So schrieb er, das Transcript seines Vortrags (siehe vorangegangenes Posting) sei in voller Länge weiterhin im www verfügbar, einen Link wollte er jedoch nicht preisgeben. Eine Prüfung ergab: Der ursprüngliche Link ist nach wie vor tot und auch der Google Cache zeigt das Transcript inzwischen nicht mehr an.

Ganjavi, der heute einem SRF-Podcast zufolge in der Schweiz als Straßenmusiker unterwegs ist, versucht seine 5G-Kritik nicht nur mit Volksreden an den Mann zu bringen. Wie das folgende Video zeigt, setzt er dazu auch seine künstlerischen Fähigkeiten als Gitarrist ein. Seine Unterstellungen und Behauptungen klingen so zwar netter, zutreffender werden sie dadurch für mich nicht.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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