18. Mai: Gigaherz beglückt Politik mit "Offenen Brief" (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.06.2018, 17:42 (vor 285 Tagen) @ H. Lamarr

Mit einem sieben Punkte umfassenden "Offenen Brief" an alle eidgenössischen Bundespolitiker hofft der Gigaherz-Vorstand, eine Lockerung der Anlagegrenzwerte auf dem Verordnungsweg stoppen zu können. Der Brief datiert auf den 18. Mai, zum Offenen Brief wurde er erst am 7. Juni mit der Veröffentlichung auf der Gigaherz-Website.

Kommentar: Inhaltlich ist nichts Neues zu vermelden, Jakob trägt lediglich vor, was er seit Jahren unbeirrt aller Kritik vorträgt. Seine Ausführungen sind nicht selten falsch und häufig wirr. Nicht einmal mehr die Nummer der Motion 18.3006 bringt er fehlerfrei zu Papier (10.3006). Was der Gigaherz-Präsident auch vorträgt, es wurde exklusiv im IZgMF-Forum bereits widerlegt, manches mehrfach. Exklusiv deshalb, weil sich sonst niemand um das kümmert, was der greise Präsident der "Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener" Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr vom Stapel lässt.

Wer die Debatten im Ständerat mitverfolgt hat weiß, dass für die Mehrzahl der Politiker die physikalischen Hintergründe einer Mobilfunkimmission und Details der Mobilfunkdebatte nur böhmische Dörfer sind. Ex-Elektriker Jakob wird daher mit seinen teils unverständlichen Ausführungen die Adressaten bestenfalls langweilen und schlimmstenfalls quälen, von irgendetwas überzeugen, egal ob für oder gegen eine Lockerung der Anlagegrenzwerte, kann er niemanden. Die Kunst, komplexe Sachverhalte ohne große Verfälschungen für Laien zu vereinfachen beherrscht nur der, der das Komplexe richtig verstanden hat. Doch davon ist Jakob zuweilen mindestens genauso weit weg wie seine Opfer. Der Gigaherz-Präsident ist als selbsternannter Experte die Leibhaftigwerdung des Dunning-Kruger-Effekts. Dieser Effekt ist die systematische fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.

Hintergrund
Dunning-Kruger-Effekt

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, Ständerat, Dunning-Kruger-Effekt


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