12. Januar: Gigaherz inszeniert frühe Protestbriefaktion (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 13.01.2018, 15:36 (vor 463 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus gigaherz.ch:

[...]
Die ersten Beratungen finden statt
Kommission KVF Ständerat: am 29. Januar 2018
Kommission KVF Nationalrat: am 12. Februar 2018

Es wäre sehr wünschenswert, wenn bereits im Stadium der Vorberatungen, die Kommissionsmitglieder mit Protestbriefen eingedeckt würden und nicht erst vor der Schlussabstimmung in den Räten.

Adressen Kommissionsmitglieder Nationalrat
https://www.parlament.ch/Poly/Adressen_RM/kommmitglieder_nr_kvf.pdf

Adressen Kommissionsmitglieder Ständerat
https://www.parlament.ch/Poly/Adressen_RM/kommmitglieder_sr_kvf.pdf

Also greift bitte wacker in die Tasten oder zu Papier und Kugelschreiber und schildert kurz und prägnant Eure traurigen Erfahrungen. Aber bitte nicht länger als 2 Seiten, denn für mehr haben die Volksvertreter/Innen kaum Zeit. Und bitte diesmal möglichst nur über die Erfahrungen mit Mobilfunksendern, denn alle anderen Gebiete berühren diese Beratungen nur ganz am Rand.
Wenn Euch das Ganze zu viel wird, schreibt wenigstens an die National- und Ständeräte aus Eurem Kanton.

Fragen Sie die Volksvertreter ruhig danach, ob sie eigentlich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes verkaufen, statt vertreten wollen. Oder wo, dass Menschen, die den elektronischen Nebel nicht vertragen, in diesem Land noch wohnen sollen.
Und vor allem, dass die schönen Schweizer Grenzwerte um kein Millivolt besser seien, als im europäischen Umland weil diesen eine ganz andere Berechnungsart zu Grunde liegt.
[...]

Kommentar: Zunächst einmal ist festzustellen, dass ein derart organisierter Protest gegenüber einem nicht organisierten ein Protest zweiter Klasse ist. Der organisierte Protest mag 50 oder sogar 100 Protestbriefe hervorbringen, wenn die Sekte AZK sich einschaltet, sogar deutlich mehr. Doch wozu soll das gut sein? Laien können zur Sache nichts Qualifiziertes beitragen. Über die objektiv unbegründeten Elektrosmog-Ängste in der Bevölkerung wissen National- und Ständerat noch aus den Aktionen des Jahres 2016 gut Bescheid. Und die sechs oder sieben schweizer Elektrosmog-Pseudoexperten sollten inzwischen auch im Parlamentsbetrieb zu Bern hinlänglich bekannt sein. Einer dieser "Experten" hat sich kürzlich bei dem Magazin "Beobachter" auf eine Art und Weise eingebracht, dass alle seine Kommentare dort gelöscht werden mussten.

Die KVF-S hat am 29. Januar nur 6 ½ Stunden Zeit, um neun Geschäfte zu beraten.
Die KVF-N hat am 12. und 13. Februar insgesamt 12 Stunden Zeit für 12 Geschäfte. Das dickere Zeitpolster nutzt jedoch nichts, da die KVF-N in dieser Sitzung gar nicht über eine Lockerung der Mobilfunk-Anlagegrenzwerte berät, sondern sich u.a. um das neue Fernmeldegesetz der Schweiz kümmert. Der Gigaherz-Präsident verbreitet bezüglich KVF-N-Sitzung also eine Falschmeldung. Das kann er bekanntlich besonders gut :-). Tatsächlich wird die relevante Sitzung der KVF-N wohl erst im 2. Quartal 2018 stattfinden.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, EHS-Geschichte, Brief, Lemminge, Bürgerprotest, Mitstreiter, Mitmachaktion, Ständerat


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