Filmemacher J. Hêches wartet auf Mäuse (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 22.12.2017, 15:31 (vor 483 Tagen) @ Gast

Dokumentarfilmregisseur Jean Hêches wurde von den Mitgliedern der Gruppe kontaktiert, die seine Unterstützung suchten. "Ich hatte nie Interesse an diesem Thema, aber ich erinnerte mich, was ich in den 1980er Jahren gehört hatte." [...]

Das Zitat oben auf der Crowdfundigseite stammt frühestens aus dem Jahr 2013 (eher später). Am 20. Januar 2014 war gemäß Fundingsite das Geld (3000 Euro) zusammen, um den Film "Ondes, Science et Manigances" [engl. Microwaves, Science and Lies; deutsch. Das Strahlungskartell] in Angriff nehmen zu können, und irgendwie war er dann auch nach ein paar Monaten auch schon fertig. Auf der Fundingsite steht weiter, Hêches habe mit dem Film bereits 2009 begonnen. Dies aber passt nun nicht damit zusammen, dass die (erste) Finanzierung erst im Januar 2014 stand. Das Ganze ist auf der Fundingsite ziemlich wirr dargestellt, denn dort heißt es, die ersten 3000 Euro seien nur der Anfang gewesen, der Film erfordere weitere 5000 Euro für die englische Version und dann noch einmal 2000 Euro, um eine DVD-Produktion zu starten. Momentan ist das Zwischenziel 8000 Euro (3000+5000) allerdings noch weit entfernt, der Zähler steht heute bei 6037 Euro, seit wann ist unklar.

Hier ist aus dem Jahr 2011 nachzulesen, dass Jean Hêches in Breitenbach um ein Haar vom dortigen Bürgermeister verprügelt wurde, weil Hêches samt Kamera in eine Gemeinderatssitzung wollte, um dort über Mobilfunkrisiken zu diskutieren. 2011, drei Jahre bevor sein Film herauskam, hatte Hêches demnach bereits großes Interesse an diesem Thema.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Finanzierung, Glaubwürdigkeit, Filmemacher, Hêches


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