Insektensterben: Elektrosmog als Verdächtiger ausgeschieden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 26.10.2017, 15:13 (vor 1865 Tagen) @ H. Lamarr

Allerdings nicht von Wissenschaftlern, sondern von GHz-Forumteilnehmer "nobody" ...

Ein neuer Kommentar zu der Insektenstudie schickt, wenn er zutreffend ist, die Mobilfunkgegner mit ihrer Elektrosmog-Idee in die Wüste. Was ist passiert? Der Kommentator "rdegoede" hat die jährliche Ausbeute an Biomasse auf die Tagesausbeute umgerechnet und dabei festgestellt, dass im Zeitraum von 1989 bis 2006 die Tagesausbeute ziemlich konstant bei 5,8 Gramm lag. Dann muss irgendetwas passiert sein, denn nach 2006 fiel die Tagesausbeute abrupt auf den wieder ziemlich konstanten Wert von 2,3 Gramm. Diese Beobachtung steht im krassen Widerspruch zu Netzverdichtung und Nutzungsdauer des Mobilfunks, eine wie immer geartete zeitliche Korrelation zwischen der Tagesausbeute an Biomasse und der Verbreitung des Mobilfunks ist nicht mehr erkennbar. Eine Scheinkorrelation ist nur bei der pauschalen Über-alles-Betrachtung von 1989 bis 2016 gegeben.

Werden die beiden Duftnotensetzer der Mobilfunkgegner (Alexander Polyakov und Helmut Breunig) in den Kommentaren dagegen halten, um ihren Verdacht zu retten, EMF sei am Insektensterben schuld? Oder halten sich beide aus der Diskussion raus, weil es ihnen schon genügt, EMF ins Gerede gebracht zu haben, und sei es nur substanzlos und nur auf Laien gemünzt? Wir werden es sehen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Insektensterben


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