Pfronten Immissionsprognose EMF-Institut Dr. Nießen (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 23.07.2015, 08:44 (vor 1597 Tagen) @ H. Lamarr

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Quelle: EMF-Datenbank

In der Gemeinderatssitzung stellte Dr. Peter Nießen seine Alternative zum geplanten Sendemast in der Tiroler Straße 112 vor.
Dr. Peter Nießen ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für elektromagnetische Umweltverträglichkeit und leitet das EMF-Institut in Köln. Dieses, so die Aussage auf der Homepage, wissenschaftlich fundierte und verlässliche Informationen und Analysen bietet zu vorliegenden EMF-Belastungen und Einschätzungen zu möglichen Gefährdungen sowohl für den Menschen und die belebte Umwelt als auch für technische Einrichtungen.

Für die Vorstellung ging der Kölner Experte zunächst auf die Grenzwerte ein, die es weltweit gibt. Von denen die deutschen aber mit am höchsten sind und bis 10.000 Milliwatt pro Quadratmeter reichen. Im Vergleich dazu sieht der Salzburger Vorsorgewert von 2002 für den GSM-Funk 0,001 bzw. 0,01 mW/m2 vor, die Resolution Bürgerforum und die Expertenrunde Elektrosmog empfehlen maximal 0,1 Milliwatt für „Wachbereiche“, für Ruhebereiche liegen die Empfehlungen ein vielfaches darunter. Ausgehend von den vorgelegten Werten hatte Dr. Nießen berechnet, welche Strahlenbelastung die Menschen – entsprechend der Masthöhe und in Abhängigkeit von deren Standort, ob nun Straßenniveau oder im zweiten Obergeschoss eines Hauses – treffen würde. Quelle: Kreisbote 07.07.2015

Kommentar:
Ein Vereidigter Sachverständiger, der auf Alarm gebürstet ist. Auch seine Alternaiv-Standorte kollidiert mit dem willkürlich ersonnen Baubiologischen Richtwert (Alarm: 10 mW/m2). Um den Alarm zu verstärken kommt er auf den Salzburger Vorsorgewert zu sprechen, der jedoch nie realisiert wurde und heute außerhalb der Seifenblase bedeutungslos ist. Hinter der Resolution Bürgerforum verbergen sich mWn die üblichen Alarmisten, und kommerziell Interessierte (Baubiologen Verbände, Umweltmediziner, und Rentner). Nießen ist einer der kommerziellen Nutznießer der Debatte. Der Gemeinderat stellt sich mVn ein Armutszeugnis aus, indem sie zum xten mal diesen Experten beschäftigen. Das sich die Fronten verhärten ist mVn eine logische Konsequenz. Alle wollen die Technik nutzen aber keiner will den strahlenden Sendemast in direkter Nachbarschaft. Purer Egoismus auch von den Gemeindevertretern, die mMn im Hinterkopf ihre Wiederwahl haben.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Nießen, Krötenwanderung, Minderheit, Wahl, Seifenblase, Pfronten, Immissionsgutachten, Steuerverschwendung, Gemeinde, EMF-Sachverständiger, Qualifikation, IHK, Fass


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