Klaus Buchner: Besser in Brüssel als in Obereggersberg (Medien)

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.06.2014, 11:26 (vor 2539 Tagen) @ H. Lamarr

Wer heute auf der Website des Europaparlaments nach Klaus Buchner sucht geht leer aus. Denn so schnell schießen die Brüsseler nicht. Geduld ist angesagt bis zur konstituierenden Sitzung am 1. Juli 2014, dann wird auch Klaus Buchner eine eigene Seite als Abgeordneter bekommen. Praktisch: Auf dieser Seite lassen sich die sichtbaren Aktivitäten des Neulings mitverfolgen, z.B. welche Eingaben er gemacht hat und welche finanziellen Interessen gemeldet wurden (Beispiel).

Die Münchener ödp freut sich mit Klaus Buchner und verschickt an alle Sympathisanten einen Spendenaufruf, dem ein Artikel des Münchener Merkur vom 27.05.2014 über den neuen Europaabgeordneten beiliegt. Darin steht, der sechsfache Großvater habe vor Journalisten erklärt, was er in Brüssel anschieben wolle. Reizwörter wie "Mobilfunk" oder "Elektrosmog" kommen in dem Artikel bemerkenswerterweise kein einziges mal vor. Dies weckt Hoffnung, dass Klaus Buchner endlich von dem Blödsinn "Mobilfunk macht krank" Abstand nimmt, mit dem er bislang durch die Lande tingelte, und sich doch noch zum ernsthaften Politiker mausert.

So gesehen ist der Umzug des "gelernten Kernphysikers" nach Brüssel vielleicht ein unverhoffter Segen, weil er damit als Hinterzimmer-Referenz für Unsägliches in Bayern und Umgebung ausfällt (böse Zungen behaupten, deshalb wurde er als Spitzenkandidat der ödp aufgestellt, um fortgelobt zu werden). Ob die ödp diesen personellen "Verlust" mit einem Ersatzmann wettmachen kann, wird sich zeigen müssen. Und dass Buchner sein Hobby "Mobilfunkgegner spielen" auf europäischer Bühne erfolgreich praktiziert, das halte ich eher für unwahrscheinlich. Die Perspektiven sind vielversprechend. Wir werden dennoch ein Auge auf ihm haben.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Buchner, Schadensbegrenzung


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