Wheeler neuer FCC-Chef, Schlappe für US-Mobilfunkgegner (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 01.11.2013, 10:06 (vor 2227 Tagen) @ Doris

Und schon gibt es die nächste Petition der US-amerkanischen Mobilfunkgegnerei.

Tom Wheeler ist der neue FCC Chef

Die Petition fand in aller Welt nur 793 Mitzeichner. Kurios: Obwohl die Würfel am 29. Oktober im US-Senat einstimmig zugunsten Wheelers gefallen sind, kann die Petition derzeit noch immer gezeichnet werden. Vielleicht ist das als eine Art Intelligenztest für Wheeler-Gegner gedacht. Alles was in ein paar Wochen oder Monaten über 793 Mitzeichner hinaus angezeigt werden sollte ist jedenfalls ein Zeichen für Orientierungslosigkeit des Anti-Wheeler-Widerstands.

Für die Mobilfunkgegner der USA ist das einstimmige Votum zugunsten Wheelers eine herbe Niederlage. Die Szene hatte noch versucht die Berufung Wheelers mit einer Protestaktion (Anrufe bei allen US-Senatoren) in letzter Minute zu kippen. Die gewünschte Wirkung zeigte die Aktion bei keinem der 100 Senatoren.

Damit bestätigt sich auch in den USA das typische Muster, mit dem Anti-Mobilfunk-Aktionen ablaufen: Eine sehr kleine Gruppe von Widerständlern ruft mit den Mitteln moderner Kommunikation zum Protest auf. Diese modernen Mittel (z.B. professionell wirkende Websites, Online-Protestaufrufe, Online-Petitionen ...) verdecken, dass die Initiatoren nur eine handvoll Leute sind, im Extremfall auch schon mal eine einzelne Person. Wegen des fehlenden Rückhalts in der Bevölkerung, der wiederum der häufig befremdlichen Argumentation von Anti-Mobilfunk-Akteuren geschuldet ist, ließ die erhofften machtvollen Auftritte bislang ausnahmslos auf peinlichem Zahlenniveau versanden. Nur einmal schien dieses Gesetz der Serie nicht gegolten zu haben: am 14. November 2009 in Stuttgart. Doch dabei war Betrug im Spiel, Mitglieder einer schweizerischen Sekte gaben sich dort als Mobilfunkgegner aus.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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