Rimbach 2011: Blutentnahmetermine (Medien)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 20.03.2011, 01:26 (vor 3867 Tagen) @ Doris

Die Seite der BI Rimbach gibt es ja nicht mehr ...

Dennoch habe ich Zugriff auf gesicherte Seiten dieser Website und erstaunt festgestellt, dass die erste Blutentnahme am 31. Januar 2004 nicht etwa vor Inbetriebnahme des Sendemasten stattfand, sondern vier Wochen danach! Die Original-Textpassage ist allerdings diesbezüglich so klar wie ein volles Tintenfass:

"Bei der nächsten Station war Blutentnahme angesagt. Hier wurde allen Teilnehmern ein wenig Lebenssaft abgezapft. Zusammen mit den Urinproben und den Fragebogenergebnissen gehen die Blutproben ins Labor nach München. Hier werden die Ergebnisse ausgewertet. Diese sehr wichtigen Werte dienen der Erfassung des Gesundheitszustandes vor der Einwirkung der Mobilfunkstrahlung (der Masten ist seit ca. 4 Wochen in Betrieb). In den Folgeuntersuchungen werden wir sehen ob sich die Indikatoren für Elektrosmog in den Blutbildern und Urinproben der Teilnehmer verändern."

Die Hervorhebung (rot) war schon im Original so.

Am 10. Juli 2004 erfolgte in der INUS-Privatklinik Furth i. W. die zweite Blutentnahme.

Am 15. Januar 2005 fand an gleicher Stelle die dritte und letzte Blutentnahme statt.

Die Seite der Rimbach-BI zitiert einen Zeitungsbericht (ohne Quellenangabe) anlässlich der dritten Untersuchung. Hier ein Auszug daraus:

"Besonderes Augenmerk wurde bei der Untersuchung auf diejenigen körpereigenen Marker gelegt, welche auf den Einfluss von elektromagnetischen Strahlen reagieren. Eine erste Folgeuntersuchung im Juli vergangenen Jahres hatte bereits allgemeine Betroffenheit ausgelöst, als beim Großteil der Testpersonen massive Auffälligkeiten im Bereich des Serotonins und Dopamins (Wohlfühl- und Aktionshormone) nachzuweisen waren. Die medizinisch-immunologischen Labore in München und Seattle, welche die Blut- und Urinproben untersuchen und auswerten, waren von den deutlich negativen Ergebnissen innerhalb so kurzer Zeit überrascht. Ursache für diese Veränderungen im Körper der untersuchten Personen ist nach Karin Bak, Leiterin des INUS-Institus, ein so genannter Stressor."

Das ist mMn schlechter Journalismus in Bestform: Da wird ohne mit der Wimper zu zucken behauptet, es gäbe einen körpereigenen Marker für EMF! Wer den Autor des Artikels zu dieser Behauptung inspiriert hat lässt sich zwar leicht erraten, das Fehlverhalten des Journalisten, nämlich die Meinungsäußerung eines Gesprächspartners als vermeintlich anerkannte Tatsache an den Leser weiter zu reichen, das ist Desinformation und eine Schande fürs Handwerk der Schreiberlinge.

Zur Anzahl der Teilnehmer heißt es auf der Seite der Rimbacher mal so:

"43 Kinder und 27 Erwachsene haben sich freiwillig bereit erklärt an der Untersuchung teilzunehmen. Sie wird im halbjährlichen Abstand über eine Dauer von 2 Jahren erfolgen."

Und dann mal so:

"Da die Rimbacher Schule genau im Bestrahlungszentrum des neu aufgestellten Masten liegt, und Kinder zu den Gruppen mit erhöhtem Risiko gehören wurde an 47 Kindern die Untersuchung durchgeführt. Aber auch viele Erwachsene und ältere Kinder nutzten die einmalige Gelegenheit, an dieser Langzeituntersuchung teilzunehmen."

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Blutuntersuchung, Kinder, Rimbach, Schule, Fehlverhalten


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