Wissenschaftliche Außenseitermeinung (Allgemein)

Eva Weber, Montag, 08.11.2010, 01:49 (vor 4037 Tagen) @ Raylauncher

Sie wissen, dass die Grenzwerte von wissenschaftlicher Seite nicht in jedem Falle akzeptiert werden. Ich erinnere an Neill Cherry. Es gibt also auch andere Meinungen zu Grenzwerten. ....

Sie werden zu wissenschaftlichen Mehrheitsauffassungen vielfach anders lautende wissenschaftliche Meinungen bekommen. Das ist in vielen Fachgebieten vergleichbar und das ist etwas ganz normales im Wissenschaftsbetrieb.

In Bezug auf Grenzwerte habe ich sogar meine eigene Meinung. Bei einem Bruchteil dieser schützenden Werte, die ja keineswegs in Anspruch nehmen die Menschen langfristig vor Krankheiten und Krebs zu schützen, habe ich nach Aufrüstung von UMTS unglaubliche Beschwerden. Es sind genau die Beschwerden, die auf Seite 1 von Fact Sheet 296 WHO benannt sind und die mit keiner anderen bekannten Krankheit in Verbindung gebracht werden können. Es sind sicher Tausende von Berichten, die dem Bundesamt für Strahlenschutz vorliegen. Betroffene Menschen sprechen von den gleichen Symptomen.

Gut, es gibt unterschiedliche wissenschaftliche Meinungen, aber was berechtigt dazu, Menschen die an einer Technik leiden (in Ihren Augen vorgeben an einer Technik zu leiden) offiziell für psychisch krank zu erklären? Was berechtigt Wissenschaftler, die m.E. in Bezug auf den Mobilfunk in keiner Weise mehr dem Menschen dienen, zu dieser Vorgehensweise? Was berechtigt eine Wissenschaft, wenn weltweit Menschen unter täglich steigernder EMF-Belastung leiden (in Ihren Augen vorgeben zu leiden) bis ins Uferlose weiter zu machen. Es ist nicht Wissenschaft, sondern Wirtschaftsdenken. Ein BfS kann z.B. bei neu einzuführenden Techniken keine Einwände vorbringen. Die Mobilfunkindustrie arbeitet auf Selbstverpflichtung, was immer das ist. Sie kann machen was sie will, Grenzwerte werden kein Hindernis bieten.

Was hat es nun mit diesen Grenzwerten auf sich? Was würden Sie einem Menschen sagen, der tagtäglich rund um die Uhr bei 95 Prozent des Grenzwertes leben muss, wenn er Beschwerden entwickelt? Sie würden ihm sagen, das ist nicht möglich, gehen Sie zum Psychiater, die Grenzwerte sind sicher, vermute ich.

Ich bin kompletter Laie, aber ich empfand es nach einem Schitag, wenn ich abends zurück in den Bauernhof kam, total ausgefroren, äußerst angenehm, über dem Kachelofen zu liegen und mich um 1 Grad zu erwärmen. Ich glaube nicht, dass ich, nachdem was ich heute in fast 6 Jahren mit dieser Technik mitmache, eine Erwärmung durch einen sog. Heater um 1 Grad genauso entspannend und angenehm empfinden würde. Sie erklären mir das natürlich, wenn überhaupt, ganz anders. Ich lasse mir das alles auch mittlerweile nicht mehr mit Sonneneinstrahlung erklären, denn in dieser hat sich das Leben entwickelt, diese Strahlung sind wir gewöhnt und vor allen Dingen, NACHTS IST RUHE.

Dies beweist doch nur, dass Wissenschaft eben kein gleich geschalteter Verein ist wo alle unter einer Decke stecken und mit Denkverbot das tun, was man von ihnen erwartet.

Das ist das was ich so nicht glaube. Wer bekommt denn Studiengelder, ein Außenseiter, der womöglich sagt, bitte Kindern keine Handys? Nein, für die neue Kinderstudie, höchste Priorität, (auf einmal) an Ratten, bekommt Prof. Lerchl die 600.000 Euro, der laut und deutlich im Fernsehen sagte, auf die Frage, ob er denn seinen Kindern ein Handy geben würde "keine Bedenken".

Wieso dauert denn die Veröffentlichung der Interphone-Studie, nachdem doch nur Harmlosigkeiten herausgekommen sind, volle 6 Jahre? Bei diesem Ergebnis wäre es doch eine ganz tolle Reklame gewesen, dies schon nach längstens einem Jahr den Nutzern mitzuteilen. Wieso musste denn so lange gebügelt werden?

Wissenschaft hängt größtenteils vom Geld ab. Sicher kennen auch sie irgendeinen Fall, wo an einer Uni eine Studie gemacht wurde, zu irgendetwas. Der Geldgeber möchte ein bestimmtes Ergebnis, es hängt schließlich ein Geschäft davon ab. Nun kommt aber dieses gewünschte Ergebnis einfach nicht zustande. Es wird frisiert und hingebogen, denn ansonsten bleiben weitere Aufträge aus und auf Geld ist man angewiesen.

Dass Sie in Bezug auf eine abweichende Meinung zu EMVU-Grenzwerten ausgerechnet den mittlerweile verstorbenen Meteorologen Neill Cherry, also einen Laien auf den Gebieten Biologie, Dosimetrie und Hochfrequenztechnik anführen lässt vermuten, dass Sie mit Ihren Argumenten so ziemlich am Ende sind.

Ich denke nicht, dass Neil Cherry unbedingt ein Laie war. MWn hat er immerhin einen Rechtsstreit gegen Repacholi gewonnen und es ging um Grenzwerte. Was mich sowieso immer erstaunt, dass zwar Wettermedizin vollkommen anerkannt ist, Einflüsse von Sferics auf den Menschen etc. (Sferics wirken sich sogar auf Gelatine aus, eigentlich mMn tote Materie, größte Schwierigkeiten im Druckereiwesen bis man die Ursache kannte) aber gepulste elektromagnetische Strahlung hat keinerlei Auswirkungen, es sei denn, man wird um 1 Grad erwärmt.
Es gibt eine Zusammenfassung von Neil Cherry, Linkoln University (Neuseeland) "Kritik der Einschätzungen der Auswirkungen auf die Gesundheit in den ICNIRP-Richtlinien für Hochfrequenz- und Mikrowellenstrahlung..

Ist Ihnen denn nicht ein einziger anerkannter Fachmann geläufig, der die gültige Grenzwertfestsetzung als wissenschaftlich nicht haltbar bezeichnet? Wenn nicht, dann müssten Sie sich doch diesbezüglich keinerlei Sorgen machen. Meinen Sie nicht?

Es gibt sogar einen, der das was hier geschieht als den größten Feldversuch bezeichnete und ich bin der Meinung, er hat Recht.

Sie nannten drei Sparten: Biologie, Dosimetrie und Hochfrequenztechnik.
Ärzte brauchen Sie hierzu nicht! Aber die Maßgeblichen, abzählbar an einer Hand, sagen in etwa: "Bringt jemand seine Beschwerden mit Mobilfunk in Verbindung, sagen wir, das gibt es eigentlich nicht!" Solche die die Fernbeurteilungen für Betroffene erstellen hat man auch.

Ich denke so arg lange werden sie es nicht mehr sagen. Quer durch die Bevölkerung, Schlafstörungen, Kopfschmerz, Burnout, Depressionen... Auf Dauer kann man bei den Umwelt- und Lebensbedingungen EMF nicht ausnehmen. Zwar hat der Mensch wenig Chancen, denn diesen kann man für psychisch krank erklären, aber schon seit den achziger Jahren kennt man die Schädigung der Bäume und zwar im athermischen Bereich.

Eine Frage hätte ich. Ich habe größte Probleme in Verkehrsmitteln. Bitte was gelten dort für Grenzwerte? Danke!

Eva Weber

Tags:
ICNIRP-Richtlinien


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