Webersche Zitierhilfe Teil 1 (Allgemein)

Ex-Mobilfunker, Montag, 19.07.2010, 20:45 (vor 4160 Tagen) @ Eva Weber

Wissenschaftliches Arbeiten

1. Warum wissenschaftlich arbeiten?

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, sich auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion mit den Gedanken anderer auseinanderzusetzen, sich eigene Gedanken zu machen und das Ergebnis in einer verständlichen Form darzustellen.

Bei der Form der Darstellung der Ergebnisse sind bestimmte Konventionen zu beachten, die im Wissenschaftsbetrieb üblich sind, aber in den verschiedenen Disziplinen etwas unterschiedlich gehandhabt werden können.

Nach Seesink (1994) sind diese Formvorschriften und -konventionen die "guten Manieren" des Wissenschaftsbetriebs. Denn sie sorgen als formale Standards dafür, daß die wissenschaftliche Auseinandersetzung nicht an der formalen Qualität einer Arbeit scheitert und der Leser dem Inhalt der Arbeit die volle Aufmerksamkeit schenken kann, ohne von formalen Fehlern gestört zu werden. Die Einhaltung formaler Standards sind für das Funktionieren der wissenschaftlichen Gemeinschaft unabdingbare Voraussetzungen, da Wissenschaft im direkten oder indirekten Kontakt und Austausch mit anderen Vertretern der Disziplin funktioniert.

Die wichtigste Informationsquelle und Kommunikationsbasis ist die Publikation. Der publizierte Text präsentiert nicht nur Wissen, sondern vernetzt auch Ergebnisse und Diskussionsstand in der scientific community (Jakobs 1993, S. 472).

Literatur:

•Jakobs, Eva-Maria (1993): ”Wes Brot ich ess' ...” Autorität und Zitation. In: Bader, A./Erfen, I./Müller, U. (Hrsg.): Sprachspiel und Lachkultur. Festschrift zum 60. Geburtstag von Rolf Bräuer. Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 300. Stuttgart: Kümmerle. S. 465 - 486.
•Seesink, Werner (1994): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ohne und mit PC. 2. Auflage. München: Oldenbourg Verlag.
•Standop, Ewald (1990): Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. 13. Auflage. UTB für Wissenschaft 272. Wiesbaden: Quelle und Meyer.

Tags:
Wissenschaft, Zitat


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