Desensibilisieren von EHS-Patienten (Allgemein)

Fee @, Mittwoch, 26.08.2009, 10:05 (vor 4730 Tagen) @ AnKa

Mein betroffener Kollege ist "Entgifter", das macht er seit Jahren in einem Bergdorf (nachdem er seinen Arbeitsplatz 50 m von einer Mobilfunk-Antenne auf der selben Höhe in Senderichtung gehabt hat) und er ist Experte auf diesem Gebiet geworden. Nur elektrosensibel ist er immer noch, an einem guten Ort ist er beschwerdefrei, doch wehe es kommt etwas, dann erwischt es ihn mit dem Vollbild der Elektrosmog-Beschwerden, abgesehen von den ständigen Entgiftungskrisen, wenn er das Entgiften vorantreiben möchte, damit es endlich besser werde.

Welche Gifte genau entsorgt denn der Mann, und wo sammelt er die?


Na ja, er sammelt die in diesem Forum und entsorgt sie auf dem Müll :waving:

Im Ernst, mein Kollege hat seinerzeit einen interessanten Text zusammengestellt, den ich für die an solchen Zusammenhängen interessierten Leser/innen hier einstellen möchte:

Obwohl ich dem Stil Ihrer Frage entnehme, dass Sie kein echtes Interesse an der Beantwortung haben, habe ich im Interesse der Mitleser dieses Forums meinen Kollegen, der sich bereits länger mit der Frage der Entgiftung beschäftigt, befragt:

Nahrung wird aufgenommen vom Verdauungstrakt, via Darmflora absorbiert und gelangt ins Blut.

Das Blut sorgt für die Versorgung jeder einzelnen Zelle im Körper. Die Nährstoffe gelangen durch die Zellmembran in die Zelle. Dort wird in den Mitochondrien die Energie produziert (Kraftzentren der Zelle, Energieherstellen, Aminosäuren, Primärfunktion der zellspezifischen Funktion usw.)

Dadurch entstehen Abfallstoffe, die über die Zellmembran wieder austreten und mit dem Blut über die Leber und Niere ausgeschieden werden. Die Summe der Zellfunktionen wird Zellatmung genannt.

Eine der Primäfunktionen des Stoffwechsels ist das Entgiftungssystem, der Zitronesäurezyklus (Energiebereitstellung) oder transzelluläre Regulationsmechanismen, die gemäss biophysikalischen Erkenntnissen nicht nur auf der Materie-Ebene (Hormone, Aminosäuren, Zuckermolekül etc.) sondern auch auf der nicht materiellen Ebene (Elektromagnetische Felder) stattfinden.

Dadurch wird erkennbar, wenn über die Nahrung, die Atmung, die Haut Giftstoffe (zelltoxische Stoffe) in den Zellstoffwechsel aufgenommen werden, muss der Organismus dafür sorgen, dass diese Stoffe möglichst schnell ausgeschieden werden.

Stoffe wie z.B. Quecksilber behindern jeweils an einer oder mehreren Stellen des Zellstoffwechsels die geregelte Funktion (Durchlässigkeit der Zellmembran, Effizienz der Energieherstellung in den Mitochondrien oder bei der Zellteilung die geordnete Herstellung der DNA).

Die Schulmedizin geht grob davon aus, dass unser Organismus eine relativ stabile Barriere bildet für z.B. zelltoxische Substanzen. Ein einfaches Beispiel, dass das nicht stimmt, ist der Versuch, am Abend Knochlauch in die Socken zu stecken, zu schlafen und am nächsten Morgen hat man Knoblauchmundgeruch wie nach eine Knoblauchorgie.

Die Schulmedizin geht davon aus, dass Giftstoffe, die einmal im Körper sind, relativ schnell ausgeschieden werden. Und dass alles, was im Blut nicht nachweisbar ist, im Körper nicht vorhanden ist.

Studien von Dr. Klinghardt zeigen eindeutig, dass das nicht stimmt. Bestimmte Giftstoffe lagern sich primär im Fett, Bindegewebe und Neuralgewebe an, sind zwar im Blut nicht mehr nachweisbar, aber trotzdem immer noch im Körper und stören so trotzdem den Zellstoffwechsel.

Die Entgiftung ist nichts anderes, als die toxischen Stoffe aus den Müllhalden des Körpers zu entfernen, wenn die Giftstoffe so zurück ins Blut gelangen, stören sie die Summes des Zellstoffwechsels viel mehr, als in abgelagerter Form. Das führt zu Entgiftungskrisen.

Wie die Reflex-Studie darauf hinweist, sind die transzellulären Regulationsmechanismen auch mit Elektrosmog toxisch beeinflussbar.

Tags:
Entgiftung, Klinghardt


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