das 3% Problem (Allgemein)

Doris @, Freitag, 17.11.2006, 11:00 (vor 5743 Tagen) @ helmut

1000 Ärzte, von ca 300 000 Ärzten - gerade mal 3% !
Haben Sie da irgendwelche Erwartungen an die Politik?

Vor kurzem hat spatenpauli einen Thread eingestellt über die momentanen Verbreitungen durch Indymedia über Mobilfunkkritiker. Ich verfolge die "Szene" ja wirklich auf fast "allen Kanälen" und lese wirklich sehr viel. Es stimmt mich nachdenklich, was es für Gründe gibt, dass im Moment verschiedenste - oder auch immer dieselben - Leute über indymedia versuchen die Mobilfunkkritiker in eine ganz bestimmte Ecke zu stellen. Und nicht nur dort ist diese Vorgehensweise zu erkennen, sondern in den Foren auch (ich meine jetzt aber auf keinen Fall Sie damit!) Eigentlich können die Netzbetreiber doch zufrieden sein. Fast die ganze Bevölkerung benutzt Handys, die dadurch benötigten Sendemasten rechtfertigen sich doch dadurch, es werden ständig weitere Dienste fürs HAndy angeboten.
Vielleicht sollen die Mobilfunkkritiker im Moment deshalb komplett mundtot gemacht werden, damit aus den 3 % der Ärzte nicht tatsächlich mehr werden und vielleicht auch aus den Gründen, die Herr KRause beschrieben hat.

Und für mich steht fest, dass die Belastung durch Mobilfunk noch nicht so lange besteht, wie immer überall erzählt wird. Sicherlich wurden die ersten Antennen in den 70er Jahren gebaut und sicherlich gibt es seit dort die ersten Handys. Aber von 1999 auf das Jahr 2000 war eine Verdopplung der Handybesitzer festzustellen und von 2000 bis jetzt hat sich die Zahl nochmals um 30 % erhöht. Für mich ist die Belastung durch Mobilfunk erst gute 6 Jahre alt und die Belastung der Kinder durch Handys ist noch nicht mal 6 Jahre alt. Dieser Trend hat sich erst in den letzten 3 - 4 Jahren richtig durchgesetzt. Und deshalb denke ich, dass schon noch was erwartet werden kann in den nächsten Jahren. Und nur durch die ARbeiten der BIs bilden sich Ärzteappelle. Bei uns in der Gegend wurde erst vor wenigen Monaten ein Ärzteappell verfasst. Die Initiatoren gingen von insgesamt ca. 100 Unterschriften aus, die sie zusammenbekommen würden. Vor 2 Wochen wurde der Appell an die verschiedenen BIs verteilt, mit der Bitte, dass dieser an die ortsansässigen Ärzte verteilt werden soll. Eine Mitunterzeichnerin hat diesen Appell schon vor der Verteilung an verschiedene Kollegen verteilt und hat in kurzer Zeit schon 130 Unterschriften eingeholt, bevor der Appell überhaupt erst in der Öffentlichkeit verteilt worden ist.


mfg
Doris


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