Estermann: Prof. Dr. Martin L. Pall warnt vor «5G»-Strahlung! (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 17.06.2020, 22:53 (vor 585 Tagen)

Die Rätin Yvette Estermann (Schweizerische Volkspartei) reichte am 16. Juni 2020 im Schweizer Nationalrat die Anfrage 20.1024 an den Bundesrat ein:

Prof. Dr. Martin L. Pall warnt vor «5G»-Strahlung!

Dr. Martin L. Pall, Professor für Biochemie und Grundlagenforschung in der Medizin, an der WASHINGTON STATE UNIVERSITY, warnt dringend vor den Auswirkungen von 5G. In seiner Warnschrift: "5G als ernste globale Herausforderung", die er auch allen Behörden der EU zusandte hält darin fest, dass es keine Risikoanalyse zur biologischen Verträglichkeit dieser Strahlung gibt. In einer publizierten Studie wurde gezeigt, dass die 5G- Strahlung schon nach kurzer Expositionsdauer bleibende Gewebeschäden verursachen kann. Eine übermässige Aktivierung der spannungsabhängigen Calciumkanäle der menschlichen Zellen durch 5G- Strahlung kann zu Herzrhythmusstörungen, oxidativem Stress, vermehrtem Zelltod, Migräne und neurologischen Effekten bis hin zur Unfruchtbarkeit führen. Die bisher durchgeführten Sicherheitstests in Bezug auf die elektromagnetische Strahlung von 5G würden diese Aspekte, laut dem renommierten Forscher, bisher überhaupt nicht berücksichtigen. Dass bei diesem Stand der Unsicherheit 5G ohne jegliche Prüfung der gesundheitlichen Folgen eingeführt wird, stellt auch nach Überzeugung der unabhängigen Wissenschaft, den staatlichen Behörden ein katastrophales Zeugnis aus!

Was sagt der Bundesrat zu diesen Forschungsergebnissen?

Hat der Bundesrat seine Meinung, betreffend einer Unbedenklichkeit der 5G- Technologie in der Zwischenzeit geändert?

Falls Nein, warum nicht?

Antwort des Bundesrates liegt noch nicht vor.

Kommentar: Frau Estermann trägt seit 2014 die Argumentation organisierter Mobilfunkgegner ins Schweizer Bundeshaus. Da die Nationalrätin jedoch nicht besser argumentieren kann als ihre unqualifizierten Quellen, sind ihre politischen mobilfunkkritischen Vorstöße per se wenig substanziell. So beginnt sie Ihre aktuelle Anfrage prompt mit einer falschen Behauptung, denn Martin Pall ist nicht Professor an der Washington State University, sondern er war es. Pall wurde 2008 emeritiert und wird seit 2013 in der internationalen Laien-Szene der Mobilfunkgegner als Experte herumgereicht. Die deutsche Bundesregierung hält nicht viel von Palls Idee der spannungsgesteuerten Kalziumkanäle und selbst im überschaubar kleinen Kreis mobilfunkkritischer Wissenschaftler ist Pall umstritten. Estermann kümmert all dies nicht. Weil sie aus trüben Quellen schöpft, kann oder will sie es nicht besser wissen.

Die Schweizerische Volkspartei gilt wie in Deutschland die AfD als rechtspopulistisch und nationalkonservativ. Beide Parteien greifen für ihre politischen Ziele irrationale Befürchtungen organisierter Mobilfunkgegner auf.

Hintergrund
Prof. em. Martin L. Pall
Kontroversen um Martin L. Pall

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Schweiz, Pall, Estermann, Kalcium, Calciumkanäle


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