EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es noch vier (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Montag, 25.11.2019, 23:20 (vor 221 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

Die EHS-Selbsthilfegruppe in Zürich wurde bislang als "im Aufbau" gemeldet. Jetzt hat Selbsthilfe Schweiz diese Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind zwei der vier im vergangenen Jahr neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Ich sehe das als Beleg dafür, dass a) die Neugründungen Teil einer Inszenierung waren und b) das Gerede von den "immer mehr" werdenden "Elektrosensiblen" eben doch ein Märchen ist.

Mit der EHS-Selbsthilfegruppe Region Aarau hat Selbsthilfe Schweiz nun die nächste im Aufbau befindliche EHS-Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind drei der vier 2018 neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Übrig geblieben ist von den Neugründungen allein die Gruppe in Thun (Oberland).

Am 30. September 2018 jubelte im Gigaherz-Forum Teilnehmer "Ausblick" noch euphorisch: Diese Selbsthilfegruppen-Vermehrungs-Idee entstand im Februar 2014 mit damals 3 kleinen Gruppen. Heute 2018 sind es Sieben,und es werden ständig mehr.

Falsch! Es werden ständig weniger. Und dies stützt weiter den Verdacht, die Selbsthilfegruppen-Vermehrungs-Idee war nur eine schlechte Inszenierung, der schnell die Luft weggeblieben ist. Besser lässt es sich kaum dokumentieren, dass das endlos erzählte Märchen von den "immer mehr werdenden Elektrosensiblen" jeglicher Grundlage entbehrt. Besser war nur die desaströse Idee deutscher "Elektrosensibler", anlässlich einer Anti-5G-Kundgebung in Berlin "Elektrosensible" als virtuelle Teilnehmer in Gestalt von Pappschildern auftreten zu lassen. Gezählt wurden dann statt abertausender Schilder noch nicht einmal 100. Seither ist das Geheimnis um die Anzahl "Elektrosensibler" in Deutschland kein Geheimnis mehr.

Kurios: Der sogenannte Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein ist wieder einmal desorientiert und zeigt heute auf seiner Website ausgerechnet die drei erloschenen Neugründungen als existent an. Die einzige bei Selbsthilfe Schweiz noch gelistete Neugründung (Thun) glänzt bei dem "Dachverband" hingegen durch Abwesenheit.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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