Äpfel und Birnen (Allgemein)

helmut @, Nürnberg, Mittwoch, 26.04.2006, 21:48 (vor 5384 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 27.04.2006, 11:48

Der Baubiologe erstellt ein Messprotokoll und nun weis Familie Meier, dass sie eine Grundbelastung im 2.OG von nehmen wir mal an 10,92 % Grenzwertausschöpfung des Grenzwertes nach der 26.BImSchV hat. Das entspricht einer Feldstärke von 4,62 V/m oder einer Leistungsflussdichte von 56,61 mW/m2.

In diesem Beispiel bezieht sich die Grenzwertausschöpfung 10,92 % vom Baubiologen nur auf den Frequenzbereich GSM-900. Das steht natürlich im Messprotokoll. Familie Meier (kein Techniker) sieht nur die Zahlen 10,92 % Grenzwertausschöpfung zu 0,0025 % Grenzwertausschöpfung. :-D

Ergänzende Werte, Entfernung zur Antenne 80 m, mit direkter Sicht zur Antenne.

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Da sind 56,61 mW/m² plötzlich satte 10,92 % vom 4,5 W/qm ???, kann ja wohl nicht sein.
Ich denke mal, wenigstens der Baubiologe hat richtig gemessen und richtig gerechnet.

Bitte beachten: es ist ein großer Unterschied, ob Feldstärke ( V/m ) oder Leistungsflußdichte ( W/m² ) gemessen wurde bzw damit gerechnet wird.

10 % Feldstärke entspricht 0,1 % Leistungsflußdichte (quadratischer Zusammenhang)

Die 10 % klingen natürlich wesentlich gefährlicher als wenn man 0,1 % sagen würde. Deshalb arbeiten die Baubiologen mit Feldstärke. Allgemein wird aber mit Leistungsflußdichte gearbeitet.

"Böse Zungen" werden hier natürlich Absicht wittern :hungry:

MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Tags:
26. BImSchV


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