BNetzA misst "nach Vorschrift" (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 25.04.2006, 09:18 (vor 5386 Tagen) @ helmut

Bei u. a. Link kann man sehr wohl lesen, daß in "1,5m Höhe konstant" gemessen wurde.

Wenn Fachleute in einer Höhe von nur 1,5 m messen, unterstelle ich ihnen, dass sie nur niedrige Messwerte erfassen wollen. Die Entferunung zur Antenne ist massgebend horizontal wie vertikal.

Warum wird nicht unterschieden in den unterschiedlichen Frequenzbereichen?
Wir haben doch in Deutschland unterschiedliche Grenzwerte (GSM-900, GSM

1800 und UMTS). Die Grenzwertausschöpfung bei UMTS kann doch ganz anders sein als bei GSM 900.

Nach der angegebenen Meßvorschrift werden die "Frequenzbereiche" sehr wohl unterschieden. Zwar nicht nach Frequenzen, sondern nach "Nutzung".

Bedingung 1+2 = Amateurfunk, Rundfunk
Bedingung 3+4 = Betriebsfunk, Datenfunk, Mobilfunk, Polizeifunk, Rettungsfunk

Mathematisch kann ich die Grenzwertausschöpfung klein rechnen. Ich addiere alle Grenzwerte und teile den Wert durch die Summe der Grenzwerte. Damit erhalte ich einen Mittelwert.
Die Angaben der BNetzA beziehen sich nicht auf die Grenzwerte der 26.BImSchV. Auf welchen Grenzwert (Fakt: Zahl) sich die Ausschöpfungswerte letztendlich bezieht ist nicht klar zu erkennen. Ich gehe davon aus, dass ist gewollt.

Wenn die Betreiber die Datenbank mitfinanzieren, dann haben sie auch ein Mitspracherecht. Wie weit dies reicht, ist mir nicht bekannt. Aber bei 50 % finanzieller Beteiligung wird das Mitspracherecht wohl entsprechend hoch sein.

Die Politik sollte hier tätig werden aber die kann wohl nicht mehr.
Die Datenbank der BNetzA ist ein Paradestück der gekauften Politik in Deutschland.
Standortdaten mangelhaft, Grenzwertausschöpfungen mangelhaft.

--
Meine Meinungsäußerung


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