BNetzA misst "nach Vorschrift" (Allgemein)

helmut @, Nürnberg, Montag, 24.04.2006, 18:20 (vor 5387 Tagen) @ Karl
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 25.04.2006, 07:38

In dem unten aufgeführten Gutachten wird nur die Entfernung zur Antenne angegeben. Es fehlt die Angabe, in welcher Höhe gemessen wurde.

Bei u. a. Link kann man sehr wohl lesen, daß in "1,5m Höhe konstant" gemessen wurde.

Warum wird nicht unterschieden in den unterschiedlichen Frequenzbereichen?
Wir haben doch in Deutschland unterschiedliche Grenzwerte (GSM-900, GSM 1800 und UMTS). Die Grenzwertausschöpfung bei UMTS kann doch ganz anders sein als bei GSM 900.

Nach der angegebenen Meßvorschrift werden die "Frequenzbereiche" sehr wohl unterschieden. Zwar nicht nach Frequenzen, sondern nach "Nutzung".

Bedingung 1+2 = Amateurfunk, Rundfunk
Bedingung 3+4 = Betriebsfunk, Datenfunk, Mobilfunk, Polizeifunk, Rettungsfunk

In der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur werden bei den "grünen" Punkten diese Werte aufgeführt. Im Wesentlichen unterscheidet man damit die "Dauersender" Rundfunk und Mobilfunk.

Im Gegensatz zu Messungen von "Baubiologen" mit breitbandigen "Meßgeräten" wir jede einzelne Frequenz gemessen und bewertet und dann nach einer vorgegebenen "Formel" der Gesamtwert errechnet.

Da ich kein Techniker bin, verstehe ich die aufgeführten Formeln nicht.

Das ist kein Wunder. Die damit befassten Leute haben meist eine mehrjährige Ausbildung auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik. Um Messungen vergleichen oder nachvollziehen zu können, werden sie eben nach anerkannten Meßvorschriften durchgeführt. Um das Thema voll zu verstehen, ist es oft erforderlich, auch den Inhalt dieser Meßvorschriften zu kennen und begriffen zu haben.

MfG
Helmut

Tags:
Messvorschrift


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