„Games of Truth“ - Claudia Zimmermann (Allgemein)

Gast, Sonntag, 17.03.2019, 08:20 (vor 245 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug belltower.news - Netz für digitale Zivilgesellschaft vom 15.03.2019

Der Weg einer ehemaligen TV-Journalistin in die Verschwörungswelt

Wie funktioniert der Weg einer ehemals angesehenen Journalist*innen in die Welt der YouTube-Verschwörungs-Vlogger? Dieser Gastbeitrag erzählt die Geschichte der ehemaligen TV-Journalistin Claudia Zimmermann, die heute im YouTube-Kanal „Games of Truth“ Verschwörungstheorien verbreitet – unter breitem Applaus der rechtspopulistischen Sphäre.

Der Januar 2016 war für Claudia Zimmermann kein guter Monat, denn er bedeutete das öffentlich-rechtliche Karriereende der damaligen WDR-Journalistin. Fast 24 Jahre hatte Zimmermann als freie Journalistin vor allem für das WDR-Studio in Aachen gearbeitet und war für dieses vor allem für die Berichterstattung aus den Niederlanden zuständig. Dann kam dieses folgenschwere Interview mit dem niederländischen Radiosender L1, in dessen Sendung ‚De Stemming‘ sie behauptete: „Wir sind natürlich angewiesen, ein bisschen pro Regierung zu berichten“ (zit. n. Meedia 18.01.2016, vgl. Spiegel Online 18.01.2016).

Hintergrund waren die sexuellen Übergriffe der Silvesternacht 2015/2016. Die Geschehnisse dieser Nacht führten zu einer Diskussion darüber, ob man Migranten als „Tätergruppe“ eindeutig benennen soll und ob das dann auch für Deutsche gilt. Daran schlossen sich zahlreiche Debatten an: Der ehemalige Bundesinnenminister (2011–2013) Hans-Peter Friedrich monierte damals ein „Schweigekartell“ der Öffentlich-Rechtlichen (Tagesspiegel 07.01.2016). Etwas später schaltete sich Alice Schwarzer ein, noch später folgte eine Debatte zum Thema „Racial Profiling“. Weiter ...


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