Elektrosmog: Aargauer Zeitung auch im März auf Bauernfang (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.03.2016, 21:09 (vor 2450 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Der Artikel von Samuel Schumacher ist unverhohlene Werbung für die beiden Helfer. Kurios finde ich, dass Frau Baumann vor falschen Selbstdiagnosen warnt, im nächsten Atemzug aber behauptet: «Es gibt immer mehr echte Elektrosensible». Wie kann sie das behaupten, wenn weltweit noch kein einziger "Elektrosensibler" (EHS) gefunden wurde, der sein Strahlenfühlvermögen unter strenger wissenschaftlicher Aufsicht zeigen konnte?

Die AArgauer Zeitung verkauft ihre Leser weiter für blöd, indem sie jetzt ganz ungeniert Stuss behauptet: Die Zahl der Elektrosensiblen nimmt laufend zu.

Und wieder macht die Zeitung unverhohlen einem Nutznießer der Angst vor Elektrosmog den Hof. Diesmal ist es der freischaffende Journalist Fabrice Müller, der den "Elektrobiologen" Valentin Schmid aus Zeihen einen Artikel schenkt, über dem bei seriösen Blättern die Warnung "Anzeige" stünde. Dass die Zeitung ausgerechnet einen "diplomierten Feng Shui-Berater", auch dies ist Herr Müller, auf das Thema "Elektrosmog" loslässt, zeugt von einer sehr distanzierten Haltung der Redaktion gegenüber Qualitätsjournalismus.

Hintergrund
Wikipedia über Aargauer Zeitung

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Elektrobiologe, Feng-Shui, Bauernfängerei, Elektrochonder, Kolportage, Aargauer Zeitung


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