EWSA/EESC: "Elektrosensibilität" soll erforscht werden (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.01.2015, 17:05 (vor 1732 Tagen)

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss meldet:

Auf seiner Plenartagung im Januar verabschiedete der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) eine Stellungnahme zu "Elektrosensibilität" (EHS). Der Ausschuss will damit die Not der Menschen in Europa würdigen, die glauben, von EHS betroffen zu sein. Die Stellungnahme, die mit 136 Stimmen gegen 110 Stimmen bei 19 Stimmenthaltungen angenommen wurde, fordert eine verständnisvolle und angemessene Behandlung sowie Beistand für die Betroffenen.

Obwohl die EWSA-Stellungnahme besagt, eine Hochfrequenz-Exposition sei nicht ursächlich für EHS-Symptome verantwortlich zu machen, verlangt sie die Anwendung des Vorsorgeprinzips in Form von Regulierungs- und Aufklärungsmaßnahmen, besonders aber weitere Forschung, um Beweise für alle nur denkbaren gesundheitlichen Auswirkungen infolge langfristiger Exposition zu verdichten.

Die Stellungnahme des EWSA zu Elektrosensibilität macht deutlich, dass weitere umfangreiche Forschung erforderlich ist, um das Problem und seine Ursachen zu verstehen. Das Papier hält außerdem fest, das wissenschaftliche Kommittee SCENIHR (prüft neue Gesundheitsrisiken) der Europäischen Kommission hat eine umfassende Analyse zu dieser Frage durchgeführt. In Kürze wird SCENIHR seine neue Bewertung des Sachstandes vorlegen, die auf einer breiten öffentlichen Konsultation beruht. Sobald verabschiedet, wird die Stellungnahme auf der Website des SCENIHR veröffentlich: http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/emerging/index_en.htm

Hintergrund
Wie es zu dieser Stellungnahme des EWSA gekommen ist

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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EWSA


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