KO-Ini tagte öffentlich in Würzburg: erste Medienresonanz (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 24.04.2014, 20:40 (vor 1945 Tagen) @ H. Lamarr

Da hab ich noch was. Am 11.04.2014 berichtete die Bayerische Staatszeitung von dem Treffen der Ko-Ini. Bericht vom "Chefredakteur" Ralph Schweinfurth.

Ein enormes Geschäft mit Gesundheitsfolgen Tagung zu „Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks“ in Würzburg

... Bereits bei der Tagungseröffnung stellt Veranstalter Karl Richter, Vorsitzender der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie aus St. Ingbert, klar: „Der Zeitfaktor wird in den geltenden Grenzwerten nicht berücksichtigt.“ Darum fordert er von der Politik: „Die Langzeitrisiken stellen den Strahlenschutz vor neue Aufgaben.“ Während angelsächsische Wissenschaftler zu schnellen Vorsorgemaßnahmen vor Mobilfunk keine Alternative sehen, habe hierzulande die Strahlenschutzkommission im Jahr 2011 die Einstellung der Forschung gefordert. Grund: Es sei nicht nachgewiesen, dass Mobilfunkstrahlung Krebs auslöse beziehungsweise es das Phänomen Elektrosensibilität überhaupt gebe.
Damit läuft die deutsche Strahlenschutzkommission den Stellungnahmen von Europarat, Europäischer Umweltagentur, Bund Naturschutz und des Schweizer Rückversicherers Swiss Re diametral entgegen, so Richter. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe die Handystrahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft. ...

... Kundi zitiert eine dänische Studie, die nachweist, dass Schwangere, die viel mit dem Handy telefoniert haben, viel häufiger emotional auffällige, verhaltensauffällige und hyperaktive Kinder haben, als die Frauen, die während der Schwangerschaft kaum das Handy nutzten. Aber all diese Forschungsergebnisse werden laut Kundi schön unter der Decke gehalten, da sie den Interessen der Mobilfunkindustrie zuwiderlaufen.

...Die ökonomischen Interessen apostrophierte auch Professor Franz Adlkofer, Vorsitzender der Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung. Er betrachtet die aktuell geltenden deutschen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung als „Ergebnis institutioneller Korruption“. Seiner Ansicht nach ist die Mobilkommunikation „das größte biophysikalische Experiment der Menschheitsgeschichte mit offenem Ausgang“.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Korruption, SSK, BfS, Ex-Tabaklobbyist, Bayerische Staatszeitung, Swiss Re, Wolperdinger, Europarat, unabhängige Forschung, Schwangeren


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