AZK-Propagandafilm: Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr (Esoterik)

H. Lamarr @, München, Montag, 03.06.2013, 01:22 (vor 2356 Tagen)

Es beginnt lieblich im Stile eines frühen Walt-Disney-Naturfilms und nennt sich auch Dokumentarfilm. Tatsächlich ist Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr jedoch ein weiteres Propagandawerk aus dem Dunstkreis der AZK (Anti-Zensur-Koalition). Typisch AZK: Der technisch professionell gemachte Film wurde am 26. Mai 2013 auf YouTube hochgeladen und hat 1 Woche später bereits 3780 Klicks und 14 teils penetrant überschwängliche Kommentare. Die AZK ist in der Schweiz beheimatet, kann aber auch in Deutschland etliche hundert Anhänger mobilisieren.

Als Autor der rd. 1 Stunde dauernden filmischen Desinformation der Bevölkerung wird Klaus Weber genannt. Weber hatte bereits 2010 eine gut 30-seitige Hetzbroschüre mit dem selben Titel herausgebracht, wie ihn jetzt auch sein Film hat.

Wegen seiner engen Verbindung zur AZK hat sich sogar innerhalb der schwäbischen Mobilfunkgegnerei Widerstand gegen Weber gebildet. Beate Braun, wir kennen sie schon von diesem Vorfall, distanziert sich hier öffentlich von Herrn Weber (ist schon länger her, mit dem Film hat dies nichts zu tun). Distanzierungen dieser Art sind in der gegenüber Fanatikern höchst toleranten Anti-Mobilfunk-Szene die große Ausnahme. Ein mutiger Schritt von Frau Braun, als Kreisrätin konnte sie es sich freilich auch schlecht leisten, mit einem Sektierer in Verbindung gebracht zu werden.

Am Ende des Films wird im Nachspann deutlich, welche Gesinnungsfreunde Klaus Weber hat. Eine weitere Erörterung erübrigt sich dadurch.

Hintergrund
AZK führt neuen Anti-Mobilfunkfilm "Karma" in München vor

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Monolog, Sekte, Oase, Manipulation, Fanatiker, AZK, Ueberzeugungstäter, Parolen, Propagandafilm, Sasek, Stimulus, Gesinnung, Konferenz


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