Das Scheitern der "Prominenz" (Forschung)

RDW ⌂ @, Sonntag, 08.01.2012, 20:14 (vor 3923 Tagen) @ Kuddel

Die "Zielgruppe" dieser Druckwerke sind m.M.n. nicht Fachleute, sondern die Angehörigen des "Inneren Zirkels" (Glaubensbrüder), die Bevölkerung und Entscheidungsträger in der Politik.

Das sehe ich genau so. Und deshalb werden diese Initiativen-Konglomerate aus verirrten Laien, Wichtigtuern, Pseudo-Experten und Angstprofiteuren auf Dauer auch scheitern. Denn letztendlich interessiert sich "die Bevölkerung" nicht wirklich dafür und Politiker mit Verantwortungsbewusstsein merken früher oder später, wie sehr sie irregeführt und benutzt werden sollen.


Leszczynski ist Wissenschaftler: Kontroverse Diskussion ist Bestandteil der Wissenschaft.
Die MF-Kritiker diskutieren nicht kontrovers, sondern in Monologen und lassen keinen Widerspruch zu, bzw jeder Widerspruch wird mit rhetorischen Mitteln statt Argumenten gekontert.
Das ist m.M.n. so, weil es unter den Mobilfunkkritikern (Koi,DF etc) keinen einzigen "echten" Wissenschaftler gibt, der genügend Ahnung von der Materie hätte.
Es gibt dort lediglich ein paar "Akademiker", die aber offenbar kaum die Grundlagen (Natur-)Wissenschaftlichen Arbeitens beherrschen ,inkl kontroverser Diskussion. (Lehrer, einfache Ärzte, Verwaltungsangestellte, Literaturprofessoren, ..)

Dazu kommt noch gemäß meinen eigenen persönlichen Eindrücken, daß zumindest bei manchen Akteuren bei der Mitwirkung in diesen Initiativen solche positiven Eigenschaften wie der Sinn für Qualität sowie Anstand ersetzt werden durch den Drang zur Täuschung und Scheinheiligkeit, zudem noch ergänzt durch Hinterhältigkeit.
Manche darunter halten dies vielleicht für ein scheinbar legitimes Mittel zur Erreichung scheinbar sinnvoller Ziele, andere sehen es vielleicht auch nur als Möglichkeit, ihre charakterlichen Mängel ungehindert ausleben zu können.

RDW

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